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Bahn ist mit Start am ersten Baustellentag zufrieden

Köln/Düsseldorf. Mit dem Start der Mammutbaustelle zwischen Köln und Düsseldorf ist die Bahn bislang zufrieden. Es gebe zwar zahlreiche Ausfälle, mit diesen war aber gerechnet worden, sagte ein Bahnsprecher am Montagmorgen. „Bislang haben wir nur eine verspätete S-Bahn und einen IC, der ebenfalls wegen einer Signalstörung zu spät unterwegs ist.“ Beide Verspätungen hätten mit der Baustelle nichts zu tun. Das befürchtete Chaos blieb auch am Düsseldorfer Hauptbahnhof aus, viele Bahnen im Rheinland waren normal besetzt.

Bahn ist mit Start am ersten Baustellentag zufrieden

Ein Regionalexpress fährt in den Hauptbahnhof Köln ein. Foto: Oliver Berg/Archiv

Seit dem frühen Montagmorgen sind die Fernbahngleise zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath für sechs Wochen komplett gesperrt. Lediglich die S-Bahngleise stehen noch zur Verfügung. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten sollen bis zum 19. Mai dauern.

Der Start in die Woche dürfte etliche Pendler dennoch Nerven gekostet haben. Ein verärgerter Lehrer an einer Düsseldorfer Schule war nach eigener Aussage mehr als eine halbe Stunde früher aufgestanden und mit einem Mietwagen zum Kölner Hauptbahnhof gefahren. „Und jetzt fällt gleich mal mein Zug aus, den ich mir ausgesucht hatte“, ärgerte er sich am frühen Morgen.

Auch mehrere andere Fahrgäste hatten auf einen Regionalexpress gesetzt, der eigentlich nicht von den Bauarbeiten betroffen sein sollte - und nach ihrer Aussage trotzdem ausfiel. „Ich nehme es mit Galgenhumor“, sagte der 35 Jahre alte Pendler Stefan Lagemann. „Ein bisschen habe ich auch damit gerechnet.“

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