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Bahnlärm in Aplerbeck: Stadt gibt sich geschlagen

APLERBECK Keine gute Kunde für die Anwohner der Bahnstrecke Dortmund-Soest. Der jahrelange Kampf gegen den Lärm durch das erhöhte Aufkommen von Güterzügen scheint verloren.

von Von Jörg Bauerfeld

, 15.08.2008

Auf Nachfrage der Bezirksvertretung Aplerbeck gab es nun folgende Stellungnahme der Stadt Dortmund: Es gäbe keine rechtliche Möglichkeit seitens der Verwaltung, gegen die Lärmbelästigung vorzugehen. Auf den Schienenstrecken der Deutschen Bahn sei jeder Eisenbahnverkehr zulässig. Eine Einschränkung von Anzahl, Länge, Gewichtsklasse und der Zusammensetzung der Züge oder eine Begrenzung der Betriebszeiten gäbe es nicht. "Frustrierend", ist diese Aussage für Ingo Schroers. Der wohnt mit seiner Familie seit vielen Jahren an der besagten Bahnstrecke und hört die Züge förmlich durch das Schlafzimmer rauschen.Messungen ergaben enorme Lärmbelästungungen

"Es scheint so, als ob die Stadt den Kopf in den Sand steckt", so Schroers, an dessen Haus im letzten Jahr schon Lärm-Messungen auf Initiative einiger Fraktionen der Bezirksvertretung durchgeführt wurden. Diese belegten eine enorme Lärmbelästigung. Und es sei nicht viel besser geworden, trotz der eingerichteten Langsamfahrstrecke. Schrores: "Jetzt hilft wohl nur noch eine private Klage gegen die Bahn." Die Bezirksvertretung Aplerbeck wird sich in ihrer Sitzung am 26.8. mit diesem Thema auseinander setzen.