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Bahnübergang nicht gesichert: Streckenposten angeklagt

Fahrlässige Körperverletzung

Das ist wohl der Albtraum eines jeden Autofahrers. Man fährt über einen Bahnübergang - und plötzlich kommt ein Zug. Genau das ist vor fünf Monaten in Witten passiert. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Streckenposten erhoben.

BOCHUM/WITTEN/ DORTMUND

08.05.2015
Bahnübergang nicht gesichert: Streckenposten angeklagt

Riesiges Glück hatte der Autofahrer, der am Bahznübergang Pferdebachstraße in Witten mit einer S-Bahn zusammenstieß.

Der 28-jährige Mann aus Dortmund soll damals über Telefon informiert worden sein, dass sich ein Zug nähert. Trotzdem - so die Erkenntnisse der Ermittler - wurde der Übergang an der Pferdebachstraße in Witten nicht gesperrt. Als ein Autofahrer kurz darauf die Schienen überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoß.

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Der VW-Polo wurde von der S5, die damals in Richtung Dortmund unterwegs war, erfasst, der komplette Motorblock abrasiert. Dass der Fahrer überlebt hat, gleicht einem Wunder. Wie es heißt, wurde er nur leicht verletzt.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

Die Anklage lautet auf fahrlässige Körperverletzung und gefährlichen Eingriff in den Schienen- und Straßenverkehr. Ursprünglich hatten Polizei und Staatsanwaltschaft gegen drei Streckenposten ermittelt. Angeklagt wurde zunächst jedoch nur der 28-jährige Dortmunder, der damals den Hinweis auf den sich nähernden Zug erhalten haben soll.

Die Schrankenanlage an der Pferdebachstraße war bereits länger defekt. Der Bahnübergang sollte deshalb jedesmal mit Flatterband abgesperrt werden. Genau das ist damals offenbar nicht passiert.

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