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Tarifkonflikt

Bahnverkehr: Heute Streik ab 14 Uhr

Berlin Der Arbeitskampf zwischen der Bahn und der Lokführer-Gewerkschaft GDL geht in die nächste Runde. Ab Mittwoch um 14 Uhr sind die Lokführer dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. 14 Stunden soll der Streik dieses Mal dauern - die Bahnkunden sollten sich allerdings bereits vormittags auf Einschränkungen einstellen.

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Stehende Züge und wartende Fahrgäste am 8. Oktober in Stuttgart.

Nichts geht mehr: Die GDL hat für Mittwoch wieder Streiks angekündigt.

Die Fahrgäste müssen sich bereits am Morgen auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Bei der Bahn gilt im Fernverkehr wegen des angekündigten Streits bereits ab sofort ein Ersatzfahrplan. Betroffen sind der Fern- und Regionalverkehr ebenso wie S-Bahnen und der Güterverkehr.  GDL-Chef Claus Weselsky hatte am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart aber Fair" bereits angekündigt, dass es zu neuen Streiks kommen würde. Nun hat die GDL ihre Mitglieder bundesweit dazu aufgerufen, von Mittwochnachmittag 14 Uhr bis Donnerstagnacht um 4 Uhr ihre Arbeit niederzulegen.

Erfahrungsgemäß sind aber auch danach noch erhebliche Einschränkungen möglich. Betroffen sind der Fern- und Regionalverkehr ebenso wie S-Bahnen und der Güterverkehr. Die Deutsche Bahn verweigere inhaltliche Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), kritisierte der Vorsitzende Claus Weselsky - ein Vorwurf, den die Bahn erst am Dienstag zurückgewiesen hatte. "Die DB verlangt von uns tatsächlich, dass wird die Füße stillhalten, bis wir gesetzlich abgeschafft werden", sagte Weselsky.

Der GDL-Chef sprach in einem offenen Brief an seine Kollegen von einer "perfiden" Taktik der Bahn. "Dabei werden diejenigen, die als erste dem Frust der Fahrgäste ausgesetzt sind, als unbotmäßige, nimmersatte und den sozialen Frieden dieses Landes bedrohende Separatisten in die Ecke gestellt", so Weselsky und bat um Verständnis für den Arbeitskampf. 

DORTMUND Der Streik der Lokführer ist seit 9 Uhr am Mittwochmorgen offiziell beendet. Durch den Ausstand der Gewerkschaft GDL, der seit Dienstagabend lief, mussten auch in Dortmund viele Bahnfahrer mit längeren Reisewegen rechnen. Wir fassen die Lage am Hauptbahnhof zusammen.mehr...

 Erst in der Nacht zum Mittwoch vergangener Woche hatte ein neunstündiger Streik den Bahnverkehr gelähmt und auch tagsüber noch zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen geführt. Die GDL fordert fünf Prozent mehr Geld und eine zwei Stunden kürzere Wochenarbeitszeit. Sie will auch für Zugbegleiter, Bordgastronomen sowie Disponenten verhandeln, die in den Leitzentralen Züge und Personal koordinieren. Daran scheiterten bislang die Verhandlungen.

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Stehende Züge und wartende Fahrgäste am 8. Oktober in Stuttgart.

Nichts geht mehr: Die GDL hat für Mittwoch wieder Streiks angekündigt.

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