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Bakterielle Hautinfektion: Fieber und Röte sind Anzeichen

Köln (dpa/tmn) Wundrose oder Phlegmone sind bakterielle Infektionen der Haut. Wer keine schwerwiegenderen Folgen riskieren will, sollte sie rasch behandeln lassen. Hautverletzungen sollte man daher auf bestimmte Anzeichen hin beobachten.

Bakterielle Hautinfektion: Fieber und Röte sind Anzeichen

Bei einer Phlegmone, einer bakteriellen Hautentzündung, reicht die Entzündung bis in die Unterhaut. Illustration: Stephan Spitzer/gesundheitsinformation.de Foto:

Wenn eine verletzte Hautstelle anschwillt und rot wird, kann das ein Anzeichen für eine bakterielle Infektion sein. Auch Fieber, Schmerzempfindlichkeit und Wärme können darauf hindeuten.

Bei der sogenannten Wundrose sind die oberen Hauschichten betroffen. Sie äußert sich durch eine rot glänzende und relativ scharf begrenzte Schwellung. Wenn die Rötung weniger scharf begrenzt, dunkler und matt ist, kann es sich um eine sogenannte Phlegmone handeln. Diese betrifft die unteren Hautschichten. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf seiner Patienteninformationsseite gesundheitsinformation.de hin.

Zu bakteriellen Hautinfektionen kann es nach Verletzungen, Nadelstichen oder Tierbissen kommen. Hauterkrankungen wie Neurodermitis erhöhen die Gefahr, denn Schäden in der Haut bieten Bakterien eine Eintrittspforte. Behandelt werden bakterielle Hautinfektionen wie die Wundrose oder Phlegmone mit Antibiotika. Auch den betroffenen Bereich zu schonen unterstützt die Heilung. Wer diese Infektionen nicht behandeln lässt, riskiert ernsthafte Komplikationen wie Blutvergiftung oder die Bildung eines Abszesses.

Infos zu bakteriellen Hautinfektionen

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