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Bamf-Affäre führt zu Verzögerungen bei Asylverfahren

Berlin.

Durch die Affäre um manipulierte Asylentscheide steigt wohl die Zahl der unbearbeiteten Anträge wieder deutlich an. Weil 18.000 Fälle der Außenstelle in Bremen erneut überprüft werden, sind laut Bundesinnenministerium 70 Mitarbeiter für ca. drei Monate gebunden. Dadurch bestehe das Risiko, dass der Bestand an offenen Asylverfahren von aktuell rund 50 000 auf etwa 80 000 steigen könne. Wegen der Affäre trifft sich zur Zeit auch der Innenausschuss des Bundestages zu einer Sondersitzung. Bundesinnenminister Seehofer und Bamf-Chefin Cordt werden von den Abgeordneten befragt.

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