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Basketball: Gute Ansätze, trotz Pleite

WULFEN In der Defense hapert es bei Basketball-Regionalligist BSV Wulfen noch. In einem unterhaltsamen Testspiel unterlag das Team von Trainer Philipp Kappenstein den Iserlohn Kangaroos mit 96:102. Nach der Schlusssirene war Kappenstein bedient – dabei hatte sein Team über weite Strecken gut mitgespielt.

von Von Dominik Möller

, 14.08.2008
Basketball: Gute Ansätze, trotz Pleite

Wulfens Ahmad Smith (r.) auf dem Weg zum Korb.

Mitunter haben die Wulfener sogar besser ausgesehen als die Gäste aus dem Sauerland. Vielleicht in manchen Momenten zu gut. Gerade in den ersten beiden Vierteln waren die Hausherren darauf bedacht, auch dem Publikum etwas zu bieten. Wilde Würfe, riskante Pässe – in vielen Fällen fanden sie ihr Ziel. Die Zuschauer dankten es mit ersten „Ooohhhs“ und „Aaahhhs“. Allerdings wurde schon in den ersten beiden Vierteln deutlich, dass das Defensiv-Konzept der Wulfener gute Ansätze hatte, aber bei weitem noch nicht ausgereift ist. Das Kappenstein-Team erzeugte Druck, viel Druck, vergaß aber mitunter sich für den eigenen Einsatz zu belohnen. Die Gäste aus Iserlohn zeigten sich – zumindest im ersten Durchgang – beeindruckt von der durchaus forschen Gangart der Wulfener.

Dabei war Wulfens Vorstellung in den ersten zehn Minuten zwar okay, aber auch schon ein Stück weit zu nachlässig. Nach oben blieb viel Luft – über die gesamte Spielzeit. Vor allem die beiden US-Amerikaner Eric Breland und Ahmad Smith präsentierten sich in Spiellaune. Manchmal vielleicht ein Stück zu viel. Im zweiten Viertel fanden dann aber auch Iserlohns Amerikaner ihren Rhythmus – und schenkten dem BSV ein. Vor allem von der Dreierlinie trafen die Iserlohner fast nach Belieben. Insgesamt streuten die Kangaroos den Wulfenern 13 (!) Dreier ein.Viel. Zu viel. Trotzdem blieb es über weite Strecken ein offenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst als Ahmad Smith Mitte des letzten Viertels mit seinem fünften Foul ausschied, gelang es den Gästen sich ein Stück weit abzusetzen. Das geschaffene Zehn-Punkte-Polster sollte reichen. „Wir haben zu viele einfache Punkte kassiert“, ärgerte sich Kappenstein. Zufrieden klingt anders... 

Smith (26), Naber, Heidermann (2), Bakoa (1), Letailleur (7/1), Diedrich, Hummelt (18/4), Breland (23), Lensing, Stagneth (20), Schrader.