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Bau von Premium-Kino in Brackel verzögert sich

Projekt in Hohenbuschei

Was machen eigentlich die Pläne für das Premium-Kino in Brackel? Es ist ruhig geworden um das Projekt, das zuletzt Ende 2017 auf dem Hohenbuschei-Areal eröffnen sollte. Doch das erstmals im Herbst 2014 angekündigte Projekt liegt nicht auf Eis. Es hat sich nur weiter verzögert. Dafür gibt es einen strategischen und einen traurigen Grund.

BRACKEL

, 29.07.2017
Bau von Premium-Kino in Brackel verzögert sich

Ende 2018 soll das Premium-Kino – hier eine Computergrafik – seine Pforten öffnen.

Die Eröffnung ist nun für Ende 2018 angepeilt. Das teilte Projektentwickler Reinhard Ottmann auf Anfrage mit. Grund für die Verzögerung sei zum einen der Ausfall des schwer erkrankten ursprünglichen Bauherren und Betreibers, sagte Ottmann.

Zum anderen habe man im Zuge der konkreten Projektplanung „abwarten wollen, was der Cinestar unternimmt“, den Ottmann auch mal entwickelt hat. Wie berichtet, wurde für den Cinestar hinter dem Hauptbahnhof der Mietvertrag laut Geschäftsführung gerade verlängert.

Basis-Entwurf für das Kino wurde aktualisiert

Zur Zeit würden für das auf Hohenbuschei geplante Premium-Kino mit Veranstaltungszentrum die Baugenehmigungsunterlagen erstellt, sagt Ottmann. Dazu wurde – nach einer vorübergehenden Entwurfsänderung – der erste Basis-Entwurf, der im Gestaltungsbeirat bereits auf einhellige Zustimmung gestoßen war, aktualisiert und verbessert.

Das neue Kino soll über acht Säle mit hochwertiger Ausstattung und rund 900 Sitzplätzen verfügen. Mit besonderem Komfort – unter anderem breiteren Sesseln und mehr Beinfreiheit – will man bewusst ein älteres Publikum ansprechen. Hohe Aufenthaltsqualität soll ebenso das großzügige Foyer bieten. Eine moderne Bistro-Lounge werde Angebote auch für das Umfeld von Hohenbuschei bereithalten, kündigt der Projektentwickler an.

Auch Platz für Konzerte und Kongresse

Aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten können in den Kinosälen neben den klassischen Filmvorführungen Konzerte und Musikveranstaltungen übertragen werden. Auch kleine Kongresse und Tagungen könnten hier Platz finden sowie kulturelle Live-Veranstaltungen in den Sälen und im Foyer. Das Projekt wird über Glasfaserkabel und Satellit komplett digitalisiert.

Das Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Premiumkino ist ein Entwurf von Hansske-Architekten (Kassel). Es wird auf einem 9500 Quadratmeter großen Grundstück an der Saint-Barbara’s-Allee errichtet. Das großflächig verglaste Foyer ist zur Straße hin ausgerichtet, das schon von Weitem einen tiefen Einblick in das Kinofoyer ermöglicht. Die Verkehrserschließung erfolgt über die B 236 und vom Kreisel kommend direkt auf die ebenerdige Parkplatzfläche. Reinhard Ottmann: „Wir werden Anfang 2018 starten und Ende 2018 fertig sein.“

Zurzeit gibt es sechs Kinos in Dortmund. Das sind: Cinestar, Schauburg, Camera, Roxy, die Filmbühne „Zur Postkutsche“ und das Sweet-Sixteen. Das Multiplexkino Cinestar ist mit 3700 Plätzen das größte Haus.

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