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Bauarbeiten auf der Hörder Brücke

Frische Farbe und neue Stadtmöbel

110 Jahre nach dem Aufbau der "Hörder Brücke" saniert und renoviert die Stadt Dortmund das 1965 errichtete Nachfolgemodell gründlich. Die Bauarbeiten dauern acht Wochen.

HÖRDE

von Von Peter Bandermann

, 09.09.2013
Bauarbeiten auf der Hörder Brücke

Blick auf die Hörder Brücke und den neuen Bahnhof durch einen Springbrunnen: Hier beginnen die Bauarbeiten.

Die Bauarbeiten beginnen mit einem Abriss beginnen: Betonelemente verschwinden, bevor die Fußgängerbrücke zwischen der Schlanken Mathilde und der Alten Benninghofer Straße einen neuen Auftritt erhält. Die Stadt kündigt „warmbraune“ Pflastersteine, neue Treppen und „Brückenbalkone“ an. Auf einer neue Terrasse ist Platz für Gastronomie. Frische Farben erhält der triste Sichtbeton, den Fußgänger von der Hörder Bahnhofstraße aus erkennen: Die Planer haben dafür einen Anthrazitton ausgewählt. Neue Betonelemente in dieser Farbe lassen den Rahmen der Brücke besser erkennen.

Auf der Brücke bleiben die meisten grauen Pflastersteine erhalten. Neu sind in dem Bereich die „Rillenplatten“, die Sehbehinderte in die Bezirksverwaltungsstelle führen. Nach den acht Wochen dauernden Bauarbeiten hübscht auch ein neues Baumbeet mit Rasen den Marktplatz „An der Schlanken Mathilde“ auf. Die vorhandenen Bäume bleiben stehen. Zum Ende der Bauarbeiten entstehen auf der Brücke auch neue Sitzmöbel. Hocker und Bänke mit stabilem Pagholz laden zu Pausen und Gesprächen im Hörder Zentrum ein. Später kommen Fahrradständer, Abfallbehälter und neue Laternen hinzu.

Während der Bauarbeiten durch die Firma Benning (Münster) und die wbp-Landschaftsarchitekten (Bochum) können die Passanten die Brücke weiter nutzen. Auch der Aufzug zu den Bussen und in die U-Bahn bleibt in Betrieb. Die 1903 eröffnete „alte“ Hörder Brücke hielt bis 1965 und überstand sogar die beiden Weltkriege. Nach einem Unfall vor fast 50 Jahren wurde sie demontiert. Jahrzehnte fuhr auch eine Straßenbahn über die heutige Fußgängerbrücke.

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