Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Baufirma bringt Weltkriegs-Granate zum Ikea-Lager

Aus Baugrube in Castrop-Rauxel

Ohne es zu wissen, hat eine Baufirma am Mittwochmittag eine 50 Kilo schwere Artillerie-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg auf das Gelände des IKEA-Warenlagers gebracht. Der Sprengkörper steckte in einem Erdhaufen aus einer Baugrube aus Castrop-Rauxel. Bombenentschärfer mussten anrücken.

DEUSEN

, 12.11.2014
Baufirma bringt Weltkriegs-Granate zum Ikea-Lager

Das Ikea-Warenlager in Ellinghausen.

Beim Sprengkörper handelte es sich laut Entschärferin Tanya Beimel um eine alte deutsche Artillerie-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Zwar war sie noch mit 15 Kilo Sprengstoff gefüllt, der Zünder war jedoch nicht mehr funktionsfähig. Deshalb konnten die Kampfmittelräumer die etwa einen halben Meter große Granate am Dienstagmittag einfach abtransportieren. Sie wird nun in einem Bunker der Kampfmittelräumer gelagert.

Die Granate stammt aus einer Baugrube im Castrop-Rauxeler Stadtteil Schwerin. Dort war sie laut Beimel unbemerkt ausgehoben worden und inmitten eines Erdhaufens zum Recyclinghof auf das Gelände des IKEA-Zentrallagers transportiert worden. Erst dort war die Granate gefunden worden. Eine Gefahr bestand laut Beimel zu keinem Zeitpunkt. Auch an der Baustelle in der Straße Unterspreydey in Castrop-Rauxel können die Bauarbeiter unbesorgt weiter arbeiten: Laut Bezirksregierung Arnsberg handelt es sich um einen Einzelfund.

Schlagworte: