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Baumarkt: SPD beugt sich Vorschlägen der Verwaltung

OESPEL Allen Einwänden der Bezirksvertretung zum Trotz: Der neue Hellweg-Baumarkt in Oespel wird gebaut und von der Borussiastraße erschlossen.

von Von Matthias vom Büchel

, 20.08.2008
Baumarkt: SPD beugt sich Vorschlägen der Verwaltung

Der neue Oespeler Baumarkt wird an die Borussiastraße angebunden.

Immerhin: Es wird nun eine Ampelanlage gebaut, die den Verkehr regelt, und es wird ein Verbot für Lkw geben, vom Baumarktgelände Richtung Oespel abzubiegen. Aber an der Straße "Zeche Oespel", über die die SPD in der Bezirksvertretung Lütgendortmund den Baumarkt gern angebunden hätte, bleibt nur noch eine Bedarfsausfahrt. Sie freizugeben, liegt dann im Ermessen der Baumarktbetreiber. Zudem soll der Werbepylon des Baumarktes nicht höher als 20 Meter gebaut werden.

"Wir sind nicht glücklich mit dieser Lösung", gab SPD-Fraktionschef Horst Krohn in der Sitzung der Bezirksvertretung am Dienstagabend zu Protokoll. Kann seine Fraktion auch nicht sein, denn dieser Planung hat die örtliche SPD nach Informationen der Ruhr Nachrichten nicht freiwillig zugestimmt.

Zur Erinnerung: Nachdem die SPD in der BV Lütgen-dortmund die Planung im Juni abgelehnt hatte( wir berichteten), appellierte niemand anderer als Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer schriftlich an den Rat, dem Bauvorhaben trotzdem zuzustimmen. Doch SPD und Grüne unterstützten die Forderung nach einer anderen Anbindung.

Noch vor den Ferien dann der Salto rückwärts: Denn die Investoren erklärten, dass für sie nur eine Anbindung über die Borussiastraße in Frage käme. "Andernfalls hätte Hellweg auf den Bau verzichtet", heißt es aus SPD-Kreisen.

Und weiter: "Der SPD-Bezirksfraktion ist klar gemacht worden, dass der neue Baumarkt auch neue Arbeitsplätze bringt. Damit hatte sie die Pistole auf der Brust."

So musste die Bezirks-SPD am Dienstag zähneknirschend die kleinen Veränderungen in der Planung als großen Erfolg verkaufen.

Die CDU nahm es amüsiert zur Kenntnis. Denn sowohl Bezirksfraktionssprecher Klaus Murawski als auch Ratsvertreter Heinz Neumann hatten stets betont, dass sie die Anbindung über die Borussiastraße befürworten. Heinz Neumann: "Nach viel Getöse bleibt jetzt doch alles wie geplant."

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