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Baustelle verlangt von Anwohnern und Autofahrern jede Menge Geduld

Provinzialstraße

Umleitungen, Staus und gesperrte Kreuzungen. Der Umbau der Provinzialstraße verlangt Anwohnern und Autofahrern einiges ab. Und daran wird sich in den kommenden Wochen nur wenig ändern.

LÜTGENDORTMUND

von Von Matthias vom Büchel

, 06.06.2012
Baustelle verlangt von Anwohnern und Autofahrern jede Menge Geduld

Im Bereich der Kreuzung Provinzialstraße, Limbecker Straße und Harpener Hellweg in Lütgendortmund müssen sich Anwohner und Autofahrer auch in den kommenden Wochen noch geduldig zeigen.

Denn es ist ein Kreuz mit den Arbeiten im Kreuzungsbereich Provinzialstraße, Limbecker Straße und Harpener Hellweg. Sie werden voraussichtlich noch bis Ende August dauern. „Wir sind rund sieben Wochen hinter dem Zeitplan“, berichtet Projekt-Ingenieur Franz-Josef Heimann vom Dortmunder Tiefbauamt.

Und das hat drei Gründe. Im Winter kam es wegen der Witterung zu Unterbrechungen. „Außerdem sind wir immer wieder auf Versorgungsleitungen gestoßen, die nicht mehr in Betrieb waren und auch nicht mehr in den Plänen auftauchten. Wir mussten in jedem Fall prüfen, wem sie gehören und was mit ihnen geschehen muss“, erklärt Heimann. Eine zeitraubende Aufgabe. Vor ein anderes Problem stellte die Baufirma die Bodenbeschaffenheit im Kreuzungsbereich. „Der Boden dort hat einen hohen Wassergehalt“, so Heimann.

Inzwischen gehen die Kanalarbeiten auf der Westseite der Kreuzung aber zu Ende. Vom nächsten Montag an wird dann auf der Ostseite gegraben. Für eine Woche wird der Verkehr dann nur einspurig fließen und durch eine Ampelanlage geregelt. Die Zufahrt zur Limbecker Straße und zum Harpener Hellweg sind bzw. bleiben geschlossen. Die Anwohner müssen weiterhin über Nebenstraßen fahren. „Leider gibt es ausgerechnet für diese große wichtige Kreuzung keinen Ersatz in der Nähe“, bittet Heimann um Verständnis.

Beendet sein sollen die Arbeiten an der Kreuzung spätestens Ende August, wenn die Lütgendortmunder Kirmes ansteht. Die Werner Straße fällt dann als Umleitung für den Busverkehr weg. Die Busse müssen dann die Limbecker Straße nutzen. Weniger lange müssen sich die Anwohner im Bereich Provinzialstraße und Bövinghauser Dorfstraße gedulden. Seit Anfang Mai kann die Kreuzung bereits teilweise genutzt werden. Im Verlauf der nächsten Wochen sollen nun die letzte Fahrspur und die Mittelinseln im Kreuzungsbereich errichtet werden.

„Ende Juni“, schätzt Heimann, „kann man dann auch wieder aus Lütgendortmund kommend links in die Dorfstraße abbiegen, anstatt den Umweg über die Karinstraße zu nehmen. Sobald abschließende Markierungsarbeiten auf der Fahrbahn erledigt sind, können die Anwohner rund um den Hampittelknapp dann auch wieder über die Bövinghauser Dorfstraße in Richtung Bövinghausen fahren.