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Bayern-Basketballern droht frühes Aus - „Nicht zu erklären“

München. Bei einer weiteren Niederlage ist der Meister-Traum der Münchner Basketballer bereits vorbei. Die Bayern liegen im Viertelfinalduell mit den unbequemen Frankfurtern 1:2 zurück. Die Liste der früh gescheiterten Vorrundensieger ist kurz.

Bayern-Basketballern droht frühes Aus - „Nicht zu erklären“

Bambergs Daniel Kackett (l) setzt sich gegen den Bonner Yorman Polas Bartolo durch. Foto: Daniel Karmann

Titel-Mitfavorit FC Bayern droht eine der größten Überraschungen in der Geschichte der Basketball-Bundesliga und das frühe Aus aller Meisterschaftsträume.

Die Münchner verloren gegen den Außenseiter Frankfurt Skyliners aus Frankfurt daheim 83:86 und liegen in der Viertelfinalserie mit 1:2-Siegen zurück. Damit haben die Hessen die Gelegenheit, das beste Team der Hauptrunde aus den Playoffs zu werfen.

„Das ist nicht zu erklären“, sagte Bayerns Nihad Djedovic konsterniert, nachdem der Meister von 2014 eine zwischenzeitliche 19-Punkte-Führung aus der Hand gegeben hatte. „Die Konzentration war offensichtlich nicht da. Ich weiß nicht, was in unseren Köpfen los war. Es ging einfach nur bergab.“

Wie schon so oft in dieser Saison brachen die Münchner nach einem Vorsprung ein - ein Phänomen, das laut Präsident Uli Hoeneß unter anderem zur Trennung von Coach Sasa Djordjevic geführt hatte. Doch auch unter dem neuen Trainer Dejan Radonjic hat sich keine neue Stabilität eingestellt. „Das war Wahnsinn“, sagte Bundestrainer Henrik Rödl über die Frankfurter Aufholjagd. „Sie haben als Mannschaft fokussiert gespielt, und die Bayern haben sich beeindrucken lassen.“

Kurz vor Schluss brachte Jared Cunningham die Münchner zum 83:81 nach vorne, Philipp Scrubb sorgte per Dreier jedoch wieder für die Frankfurter Führung. Beim anschließenden Münchner Angriff stand Braydon Hobbs im Aus - die erste Heim-Niederlage gegen die Skyliners war kurz darauf überhaupt perfekt. Bei einer weiteren Pleite wären die Münchner ausgeschieden - als erst dritter Hauptrundensieger gegen den Achten, seit 1986 die Playoffs mit drei Runden eingeführt wurden. Bislang ereilten nur Oldenburg (2010 gegen Braunschweig) und Berlin (2007 gegen Quakenbrück) dieses Schicksal.

Der Sieger des Duells von München gegen Frankfurt trifft im Halbfinale auf Brose Bamberg. Die Franken kommen nach einer mäßigen Saison rechtzeitig in Schwung und entschieden ihr Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn durch das 75:70 mit 3:0-Siegen für sich. „Meine Spieler sind so erschöpft, dass ich kaum glauben kann, dass die Serie nur drei Spiele lang war“, sagte Bamberg-Trainer Luca Banchi. Die Entscheidung in einem ausgeglichenen Spiel fiel kurz vor Ende des dritten Viertels. Dorell Wright (17) und Augustine Rubit (16) sorgten mit ihren Körben für einen 13-Punkte-Vorsprung.

ALBA Berlin (96:79 gegen die EWE Baskets Oldenburg) und die MHP Riesen Ludwigsburg (79:74 bei medi Bayreuth) benötigen noch einen Erfolg für den Einzug in die Runde der letzten Vier.

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