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Bayern-Coach möchte Rafinha nicht ziehen lassen

München. Rafinha schafft es beim FC Bayern nicht in die Startelf und liebäugelt mit einem Wechsel. Sein Coach will ihn aber halten. Eine Entscheidung soll noch vor Silvester fallen.

Bayern-Coach möchte Rafinha nicht ziehen lassen

Der vielseitig einsetzbare Rafinha wird von Bayern-Trainer Jupp Heynckes geschätzt. Foto: Tobias Hase

Bayern-Trainer Jupp Heynckes würde den angeblich wieder einmal wechselwilligen Fußball-Profi Rafinha im Winter nur ungern aus München ziehen lassen.

„Wenn die heißen Saisonwochen kommen, müssen sie flexibel reagieren können“, sagte Heynckes mit dem Blick auf den personell nicht üppig besetzten Kader des deutschen Rekordmeisters. Der Abwehrspieler liebäugelt mit einem Weggang und will seine Rolle im künftigen Team kennen. „Ich möchte mit meinem Management im Dezember einen Termin bei Bayern haben, um Klarheit über meine Zukunft zu bekommen“, sagte er der „Sport Bild“.

Heynckes schätzt die Vielseitigkeit des 32-Jährigen, der in der Abwehr links und rechts eingesetzt werden kann. Der Brasilianer ist aber kein Stammspieler. Rechts hinten ist Joshua Kimmich erste Wahl, links David Alaba. Rafinhas Berater, der ehemalige Bundesligaspieler Lincoln, brachte einen Wechsel seines Klienten in dessen Heimat ins Gespräch. „Wenn Rafa die Absicht hat zu wechseln, wird er sicherlich zu mir kommen, und wir werden überlegen“, erklärte Heynckes.

„Ich bin topfit, zeige konstante Leistungen“, betonte Rafinha. „Ich bin im nächsten Sommer ablösefrei. Es ist normal, dass viele Angebote kommen: aus Brasilien, aber auch aus Europa.“

Der Ex-Schalker Rafinha wechselte im Sommer 2011 für 5,5 Millionen Euro vom FC Genua zum FC Bayern, mit dem er neben fünf Meistertiteln auch 2013 die Champions League gewinnen konnte. „Er hat dem FC Bayern auch einiges zu verdanken, seine Karriere, seine Titel“, sagte Heynckes.

Der Bayern-Coach schätzt Rafinha als sehr professionellen Spieler. Dessen Vertrag in München läuft am Saisonende aus. Der öffentliche Vorstoß seines Beraters könnte auch als Beginn des Vertragspokers gewertet werden. Einerseits äußerte Rafinha „viel Respekt vor dem Verein, vor allen Mitarbeitern“ und pries München als seine „zweite Heimat“. Zum anderen aber sagte er auch: „Ich möchte wissen, wie der Verein plant und werde mich dann entscheiden.“ 

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