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Bei erhöhtem Risiko für Blasenkrebs auf Früherkennung setzen

Düsseldorf (dpa) Blasenkrebs wird häufig erst sehr spät erkannt. Blut im Urin kann ein Symptom sein. Doch wer ein erhöhtes Erkrankungsrisiko hat, sollte seinen Arzt auf Möglichkeiten zur Früherkennung ansprechen.

Bei erhöhtem Risiko für Blasenkrebs auf Früherkennung setzen

Blasenkrebs ist äußert schwer zu erkennen. Menschen mit erhöhtem Risiko sollten vor allem auf Früherkennung setzen und sich dazu von ihrem Arzt beraten lassen. Foto: Bernd Weißbrod

Wenn es beim Wasserlassen schmerzt, oder Blut im Urin ist, kann es schon zu spät sein. Die Symptome von Blasenkrebs treten häufig erst auf, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist.

Außerdem sind sie so unspezifisch, dass sie ebenso andere Ursachen haben können, warnt der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU). Deshalb sollten sich Betroffene mit einem hohen Blasenkrebsrisiko regelmäßig untersuchen lassen, um den Blasenkrebs rechtzeitig zu erkennen. Denn gerade im Anfangsstadium kann die Krankheit nahezu ohne Symptome verlaufen.

Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei Männern bei etwa 72 Jahren, bei Frauen bei 74 Jahren. Dennoch können auch Jüngere erkranken. Tabakkonsum ist der Hauptrisikofaktor für Blasenkrebs. Aber auch Menschen, die beruflich Kontakt zu krebserregenden Stoffen haben, haben ein erhöhtes Risiko. Aromatische Aminen sind solche Stoffe. Sie kommen in der Gummi- und Farbenindustrie oder in der chemischen und pharmazeutischen Produktion zum Einsatz. Außerdem gibt es Hinweise auf genetische Faktoren, die Harnblasenkrebs begünstigen. Treten in der Familie also Häufungen der Krankheit auf, besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko.

Betroffene sollten ihren Arzt auf Möglichkeiten zur Früherkennung ansprechen. Spezielle Urinuntersuchungen und eine eventuelle Blasenspiegelung gehören dazu. Der BDU rät allerdings von kommerziellen Schnelltests ab. Diese seien noch nicht weit genug entwickelt, um sichere Ergebnisse zu liefern und ersetzen den Gang zum Arzt nicht.

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