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Bei falschem Tritt im Haufen

16.03.2018
Bei falschem Tritt im Haufen

Minibullterrier Billy tobt auf der Hundewiese Am Rapensweg in Ickern. Auch hier finden sich nicht entfernte Hundehaufen. woitschell © Iris Woitschell

Castrop-Rauxel. Einen Hund zu haben ist schön und macht Spaß, bringt aber auch Arbeit mit sich. Vor allem wenn man mit dem geliebten Vierbeiner Gassi geht, und er an unpraktischen Stellen sein Geschäft hinterlässt. Vor allem in der Stadt, wo Hunde ihre Haufen nicht in Wald und Wiese, sondern gerne auch auf dem Gehweg hinterlassen. Der Hundebesitzer ist dann dafür verantwortlich, die Hinterlassenschaft seines Hundes zu beseitigen. Viele Leute machen das allerdings nicht und gehen einfach weiter. Dies führt dazu, dass Fußgänger und Radfahrer schnell bei einem falschen Tritt in genau diesen Haufen landen. Die Städte versuchen das Problem zu lösen, indem sie Bußgelder gegen Hundebesitzer verhängen. Wenn eine Person vom Ordnungsamt also sieht, dass ein Hundebesitzer den Haufen seines Hundes liegen lässt, kann das für den Hundebesitzer in Castrop-Rauxel 30 Euro kosten. Viele finden, das ist eine zu geringe Summe, denn sie schreckt nicht ab. In anderen Städten, zum Beispiel in Werne, wurde jetzt beschlossen, das Bußgeld von 35 auf 200 Euro zu erhöhen. Die Stadt hofft, dadurch Hundebesitzer dazu bewegen zu können, die Geschäfte ihrer Tiere mit Kotbeuteln einzusammeln und zu entsorgen.

Anna-Lena Roderfeld

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