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Beifall für William Forsythes Ballett-Uraufführung

Frankfurt/Main (dpa) Mit großem Respekt ist am Donnerstag in Frankfurt die Ballett-Uraufführung von William Forsythes «I don't believe in outer space» aufgenommen worden. Das Premierenpublikum im Bockenheimer Depot zeigte sich emotional hoch angetan von der Arbeit des Choreographen.

Beifall für William Forsythes Ballett-Uraufführung

Der amerikanische Choreograf William Forsythe hat das Premierenpublikum im Bockenheimer Depot begeistert.

Dabei präsentierte «The Forsythe Company» eine für sie völlig neue Körpersprache und löste sich von bekannten Bewegungsabläufen. Die Musik für das rund eineinhalbstündige Werk stammt aus der Feder des Komponisten Thom Willems, die Kostüme kreierte Dorothee Merg.

In dem Werk holen Forsythe und seine 16 Tänzer zu einem Rundumschlag auf die Kulturgesellschaft aus: Sie thematisieren menschliche Verhaltensschemata und Emotionen in einer multimedial geprägten Welt. Dabei überzeichnen, stilisieren und hinterfragen sie deren Bedeutung und Sinn. Bewegungen und Abläufe ziehen sie ins Groteske und Comichafte. Auch die Musik von Willems ist aus Versatzstücken unterschiedlicher Stile zusammengesetzt. Sie enthält Zitate der Klassik und der Minimal Art ebenso wie aus der Folklore, dem Jazz und der Pop-Musik. Dabei bettet er immer wieder Geräusche und Stimmen mit ein.

Der ehemalige Chef des Frankfurter Balletts zählt zu den weltweit bedeutendsten Choreographen. Nach der Auflösung der Frankfurter Truppe im Jahr 2004 gründete er die inzwischen international renommierte «The Forsythe Company». Viele seiner Arbeiten waren in der Vergangenheit dem Vorwurf ausgesetzt, nur einem Fachpublikum verständlich zu sein.

www.theforsythecompany.de

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