Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Beifallsstürme für das Weihnachtskonzert

WITTEN Weihnachten fällt aus - aber nicht am Ruhr-Gymnasium. Dort feierten die Schüler ihr Adventskonzert. Das Publikum war begeistert.

von Von Martin Schreckenschläger

, 13.12.2007
Beifallsstürme für das Weihnachtskonzert

Leonie Wiedau (Klasse 6b) traut sich schon, ein Solo mit Orchester zu spielen.

Das Weihnachtskonzert des Ruhr-Gymnasiums hat eine lange Tradition, mit den Streicherklassen nun schon im fünften Jahr. Die Ansagen von Schulleiterin Dorothea Eckardt, etwa zur Instrumentenbeschaffung durch den Förderverein, gingen in Beifallsstürmen der vielen beteiligten Schüler unter. Streicherklassen, Unterstufenchor, Bläser-AG und Schulorchester, aber auch die Theater-AG waren mit ihren Lehrern beteiligt.

So stellte Rüdiger Noeske von der Musikschule seine Celloklasse, dann die Streicher des 5. und 6. Schuljahres vor. Je bekannter die Melodie, um so größer wurde der Elan der Kinder, trafen sie den rechten Ton.

 Auch das Verbeugen war schon bestens einstudiert. Doch viel üben ist noch erforderlich, um das Niveau des zweiten Jahrgangs zu erreichen.

Die sechsten Klassen spielten schon deutlich gekonnter, ließen auch jazzige Töne vernehmen. Sogar an ein Solo mit Orchester traute sich Leonie Windau heran, spielte den „Winter“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.

Leonie hat ihre Fertigkeiten ausschließlich in der Klasse erworben. Einzelunterricht wird wohl bald folgen.

Auch die Bläser-AG zeigte unter Leitung der Schulpflegschaftsvorsitzenden Barbara Schorling ihr Können. Beim Musical „Weihnachten fällt aus“ reihten sie sich ins große Schulorchester ein, achteten dort jedoch eher auf Schörlings Einsätze aus eigener Reihe.

Denn eigentlich leitete ja Musiklehrerin Amelie Klinger die Aufführung. Den Gesang hatte Heike Grosch mit den Nicht-Streichern der Unterstufe einstudiert.

Im Schulorchester saßen ältere Schüler, den Streicherklassen bereits entwachsen. Daneben gab es Schlagzeug und Steel-Drums sowie eine Nikolausia mit rotem Schal und Zipfelmütze am Flügel.

Weihnachtsmann Ambrosius Schneeweiß und seine Engel der Theater-AG, verärgert über monatelangen Weihnachtsstress, der heute in den Geschäften gleich nach den Sommerferien beginnt, ließen alle Menschen wissen: „Weihnachten fällt aus!“.

Aber eine ahnungslos gebliebene Familie bereitete sich doch mit Hausmusik und Geschichten aufs Fest vor, und pünktlich zum Heiligabend stellte sich Nachwuchs ein.

Da musste es auf die Schnelle für diese Menschen doch Weihnachten werden.