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Beikirch bleibt im Six-Days-Rhythmus

BOCHUM Luft holen und eine Woche regenerieren. Andreas Beikirch genießt derzeit die kleine Pause nach dem 6-Tage-Rennen in Gent, das der Routinier aus dem Team Sparkasse zusammen mit seinem Leipziger Partner Erik Mohs auf Rang fünf beendete.

Beikirch bleibt im Six-Days-Rhythmus

Andreas Beikirch (vorne) und Erik Mohs bilden ein Team.

Dabei lagen sie acht Runden hinter der Siegermannschaft Robert Bartko/Iljo Keisse. Doch der Rückstand täuscht. Nicht nur, dass das Duo Beikirch/Mohs rundengleich mit den viertplatzierten de Ketele/Villa lag, auch im Kampf um Platz drei war bis zwei Tage vor Schluss noch alles drin. Da lagen Beikirch/Mohs gerade drei Runden zurück. Auch der Rückstand der weiteren Konkurrenz verdeutlicht den Klassenunterschied. Immerhin musste eine hochgewettete Mannschaft wie Bradley Wiggins/Marc Cavendish die Härte des 6-Tage-Rennens bitter erfahren. 39 Runden Rückstand kassierten der Verfolgungs-Weltmeister und sein junger englischer Landsmann, der erst vor Jahresfrist vom Team Sparkasse zum Team T-Mobile wechselte und seitdem dort für zahlreiche Sprinterfolge sorgte.

„Es passt gut“

Zurück zu Andreas Beikirch, der zusammen mit dem erst 21 Jahre alten Erik Mohs wahrscheinlich eine neue deutsche Mannschaft bilden wird. Bei den Six-Days in München glänzten beide und wurde ebenfalls Fünfte. In Gent zeigten sie erneut eine couragierte Leistung. Beide sollen daher auch im Januar beim Bremer 6-Tage-Rennen eine Mannschaft bilden. Das jedenfalls ließ Patrick Sercu, der Sportliche Leiter von Gent und Bremen, durchblicken. „Wir passen einfach gut zusammen“, glaubt auch der 37-jährige Sparkassen-Akteur Beikirch.

Doch bevor im Januar der zweite Teil der Winterbahn-Saison eingeläutet wird, plant Beikirch die Zeit bis zum Großen Weihnachtspreis am 26. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle. „Natürlich will ich in Dortmund angreifen. Im Vorjahr war ich Zweiter hinter dem Schweizer Peter Jörg, da ist eine Revanche fällig“, zeigte sich Beikirch angriffslustig. Die Vorbereitung für den Weltpokal der Steher verläuft für Beikirch wie gewohnt. Erst ist ausgiebiges Straßentraining angesagt, danach geht es zum 6-Tage-Rennen ins holländische Assen.

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