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Beim Hafenkonzert schunkelten 3000 Freunde der Volksmusik

HEVEN In einer Liveübetragung waren „Die Schäfer“ mit ihrer Sängerin Bianca App am Samstagabend noch beim Grand Prix der Volksmusik in Zürich zu sehen. Gleich als Erste traten sie am Sonntagvormittag beim WDR-4-Hafenkonzert am Kemnader Stausee auf.

von Von Dominic Pakull

, 31.08.2008
Beim Hafenkonzert schunkelten 3000 Freunde der Volksmusik

Etwa 3000 Besucher hatten sich bei strahlendem Sonnenschein zum WDR-4-Hafenkonzert eingefunden.

Dort hatten sich nach Veranstalterangaben etwa 3000 Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein eingefunden. Das Konzert wurde von 10.05 bis 12 Uhr live im Radio übertragen, durch das Programm führte Moderator Peter Kuttler. „Ich bin ein großer WDR-4-Fan und höre gerne Volksmusik. Nachher möchte ich mir noch das Zeltfestival anschauen“, erzählt der 45-jährige Gerald Gröger, warum er zum Kemnader Stausee geradelt ist. Er ist einer der Jüngsten unter den Besuchern. Etwas enttäuscht zeigte er sich jedoch von der Stimmung. „Das liegt bestimmt an der Hitze“, vermutete er.

Tatsächlich war die Atmosphäre streckenweise etwas verhalten, doch je länger das Konzert dauerte, desto mehr wurde mitgeklatscht und -geschunkelt. Bei Klassikern wie „Dich gibt's nur einmal für mich“ - dargeboten von Walter Leykauf alias „Patrizius“ oder „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, gesungen von Stefanie Hertel und Stefan Mross wurde auch lauthals mitgesungen. Der Auftritt des bekannten Ehepaares stellte den Höhepunkt des Hafenkonzerts dar. Einige Künstler, etwa „Frauenschwarm“ André Stade, bekamen nach ihren Auftritten von ihren Fans Teddybären. Begehrt waren außerdem die Star-Light-Express-Hauptdarsteller Kevin Köhler und Carla Langridge, die sich vor und nach ihrem Auftritt vor Hobbyfotografen kaum retten konnten. Kevin Köhler (21), der in dem Stück als alte Dampflok Rusty um die Liebe des Erste-Klasse-Wagens Pearl (Carla Langridge) wirbt, hat die Hauptrolle für ein Jahr bekommen, weil er sich in der ZDF-Castingshow „Musical Showstar 2008“ durchgesetzt hatte.

Abgerundet wurde das Hafenkonzert von den Auftritten des Bochumer Shantychors und dem Orchester „Wolkenlos“. Bei der Heimreise mussten die Besucher viel Geduld mitbringen, angesichts der großen Blechlawine, die die Straße verstopfte.