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Beleidigungen im Netz

Beleidigungen im Netz

Mehrere Experten haben in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule mit Eltern über das Thema „Cybermobbing“ gesprochen. Goelzner

Smartphones und Computer machen das Leben leichter. Doch leider benutzen manche das Smartphone auch, um anderen Menschen weh zu tun. Und zwar nicht körperlich, sondern seelisch – indem sie Beleidigungen in sozialen Netzwerken wie Facebook posten oder in geschlossenen Chat-Gruppen über Personen lästern. Deshalb haben sich jetzt in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lüner Eltern mit Experten getroffen, um sich über das „Cybermobbing“ auszutauschen.

Für die Opfer ist diese Mobbing-Form doppelt schlimm: Zum einen werden sie mit Worten angegriffen, zum anderen können sie sich nicht wehren – weil sie oft gar nicht wissen, wer hinter den Attacken steckt. Cybermobbing beginnt oft mit harmlosen Lästereien, richtet aber einen großen Schaden an. Deshalb wollten auch die Lüner Eltern natürlich wissen, wie sie ihre Kinder vor solchen Angriffen schützen können.

Dass jemand Fremdes – oder auch ein vermeintlicher Freund – im Internet Beleidigungen verbreitet, ist kaum zu verhindern. Doch es gibt Personen und Vereine, die sowohl Eltern als auch Mobbing-Opfern Hilfe anbieten und ihnen zeigen, wie sie mit einer solchen Situation umgehen können. Und natürlich helfen sie, die Täter dingfest zu machen. Daniel Claeßen

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