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Beliebtes "Café Blümchen" schließt

Am Hauptfriedhof

Leckerer selbstgemachter Kuchen, nette Gespräche und ein gemütliches Ambiente – das ist das Erfolgsrezept des Blümchen-Cafés am Eingang des Hauptfriedhofs. Das beliebte Café mit Wohnzimmer-Charakter schließt allerdings Anfang Dezember, da die Stadt das in die Jahre gekommene Gebäude aus Kostengründen nicht saniert.

BRACKEL

, 20.11.2014
Beliebtes "Café Blümchen" schließt

Ihr Frühstück im Café Blümchen genießt diese Frauengruppe. Conny Sievert (2.v.l.) hat groß aufgetragen

Das löst ein mittleres Erdbeben in Brackel aus, die Stammkunden – und nicht nur sie – möchten das Café, das maximal 14 Personen Platz bietet, nicht missen. „Hier wird man bemuttert“, lobt Nora Ruppenthal. „Der Service ist super, und alles ist mit Liebe gemacht“, ergänzt Annemarie Ceranek.

Auch junge Leute haben das Café Blümchen entdeckt. „Für die ist es ja schon retro“, sagt die Pächterin schmunzelnd. Täglich hat sie selbstgemachte Kuchen im Angebot: Renner sind zum Beispiel der Frankfurter Kranz oder der Kirsch-Mandelstreusel-Kuchen. Natürlich kann man bei Conny Sievert auch frühstücken. Wer wenig essen möchte, nimmt nicht den Seniorenteller – den Ausdruck mag die Chefin nicht –, sondern ein klitzekleines Frühstück. Aber auch die Schlemmervariante lockt. Letzter Öffnungstag ist der 5. Dezember (Freitag). „Es ist sicher bedauerlich, dass solch ein schönes und gemütliches Café schließen muss“, teilt Stadtsprecher Michael Meinders auf Anfrage mit. Es seien aber keine Mittel zur Sanierung des Gebäudes vorhanden. 

Conny Sievert sucht jetzt neue Räume. Auch würde sie sich gern vergrößern. „Die Nachfrage nach selbstgebackenen Kuchen ist sehr groß. Dann könnte ich auch jemanden einstellen.“ Und sie möchte auf jeden Fall in Brackel bleiben. „Die Brackeler sind toll und gerade heraus“, schwärmt sie von ihren Stammkunden.

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