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Berlin erneut deutscher Volleyball-Meister

Friedrichshafen. Nach einer durchwachsenen Saison gelingt den BR Volleys doch noch der dritte Meistertitel in Serie. Noch zu Anfang des Jahres schien die Saison verkorkst - bis Trainerlegende Stelian Moculescu bei den Berlinern übernahm.

Die BR Volleys sind deutscher Meister im Volleyball. Im fünften und entscheidenden Spiel der Finalserie gegen Dauerrivale VfB Friedrichshafen setzte sich der Hauptstadtclub souverän mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:22) durch.

Die 3.910 Zuschauer in der ausverkauften und ohrenbetäubend lauten ZF-Arena in Friedrichshafen sahen über das gesamte Spiel einen dominanten Titelverteidiger. Nach einem spannenden ersten Satz zogen die Berliner im zweiten Durchgang schnell mit sechs Punkten davon und gingen mit 2:0 in Führung. Friedrichshafen kam im dritten Satz zurück ins Spiel, konnte den Berlinern aber nicht mehr gefährlich werden.

Für die Volleys ist es die dritte Meisterschaft in Serie - und die erste unter Trainer Stelian Moculescu. Der hatte zwischen 1997 und 2016 13 Titel mit dem VfB geholt und war dann in den Ruhestand gegangen.

Am 12. Februar kehrte der ehemalige Bundestrainer dann aus dem Rentnerleben nochmal als Coach zurück - und das ausgerechnet im Club seines ehemalige Erzrivalen Kaweh Niroomand. „Ich habe dran geglaubt, dass er das Ruder rumreißen kann. Deswegen habe ich ihn geholt. Er hat ja die Mechanismen nicht verlernt“, sagte der Berliner Manager. „Ich wusste, dass wir eine gute Mannschaft haben. Die Leute bei uns können doch Volleyball spielen“, hatte Niroomand den Wechsel zu Moculescu erklärt. „Aber da existierte eine Blockade, große Verunsicherung war da.“

Moculescu gelang es in kurzer Zeit, die Blockade zu lösen und aus dem verunsicherten Titelverteidiger wieder einen Champion zu formen. Dabei brachte er vor allem Akteure wie Kyle Russell oder Adam White, die unter Mosulescus Vorgänger Luke Reynolds keine Rolle gespielt hatten, auf ein neues Niveau.

„Ich weiß, wie ich die Leute zu nehmen habe. Ich bin nur der Hilfsarbeiter, richten müssen es die Spieler selbst auf dem Feld“, beschrieb Moculescu schon vor dem Finale seine Rolle. Für ihn persönlich ist es Meistertitel Nummer 20, aller Voraussicht nach der nun wirklich letzte. Denn seine Mission in Berlin ist höchstwahrscheinlich beendet. In dem Franzosen Cedric Enard, der gerade Tours VB zum französischen Meister gemacht hat, wird bereits ein heißer Nachfolgekandidat gehandelt.

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