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Berlin plant Archäologie-Schau der Superlative

Berlin. Die Venus von der Schwäbischen Alb und die beim Kölner U-Bahnbau freigelegte römische Hafenmauer - in Berlin wird eine Archäologie-Schau mit den spektakulärsten deutschen Funden der letzten 20 Jahre vorbereitet.

Berlin plant Archäologie-Schau der Superlative

„Bewegte Zeiten“ in Berlin: Die Ausstellung wird im Herbst die spektakulärsten archäologischen Funde und Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre aus allen deutschen Bundesländern zeigen. Foto: Paul Zinken

Mehr als 1000 archäologische Funde aus ganz Deutschland werden im Herbst in Berlin in der großen Schau „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zu sehen sein.

„Es kommen aus allen Bundesländern die spektakulärsten Funde der letzten 20 Jahre“, sagte der Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, Matthias Wemhoff, am Donnerstag.

Zu sehen sein werden zum Beispiel die rund 35 000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb und die beim Kölner U-Bahnbau freigelegte römische Hafen-Spundwand aus fast 2000 Jahre alten Eichenbohlen. Gezeigt werden auch die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra und die 3000 Jahre alten Goldhüte aus Speyer, Berlin und Nürnberg mit ihren kalendarischen Symbolen.

Die wertvollen Stücke von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert werden vom 21. September bis zum 6. Januar 2019 im Martin-Gropius-Bau ausgestellt. Trotz der Prominenz der Exponate soll die anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 organisierte Ausstellung keine reine Leistungsschau sein.

In allen Epochen sei „Bewegung“ das Hauptmerkmal gewesen, so Wemhoff. Deshalb blickt die Schau mit den Themenschwerpunkten „Mobilität“ „Konflikte“, „Austausch“ und „Innovationen“ auf das nur vermeintlich moderne Phänomen der Globalisierung und die überregionale Vernetzung in Europa.

Die Ausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland.

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