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Besser altern im Revier

QUERENBURG Eine Woche lang befassen sich 25 Studierende und Promovenden vom 8. bis zum 12. Oktober, im Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft EBZ intensiv mit dem demografischen Wandel im Ruhrgebiet.

07.10.2007

Bei der Summer School des Verbundprojekts "Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns" stehen die Themen Arbeit und Bildung im Alter, Wohnen und Stadtentwicklung in alternden Gesellschaften und Prävention und Gesundheitsförderung im Mittelpunkt.

In Seminaren und Arbeitsgruppen werden die Teilnehmer nicht nur ihr Wissen vertiefen, sondern auch eigene Projektideen entwickeln. Sie nehmen außerdem an drei öffentlichen Symposien teil, zu denen Gastreferenten und Fachpublikum eingeladen sind. Eine Exkursion zu altengerechten Wohnprojekten gehört ebenfalls zum Programm.

Über den Tellerrand

Anhand konkreter Fragen werden die Teilnehmer ihr Wissen in praxistaugliche Problemlösungen umsetzen. "Dabei wollen wir erstens die Neugier auf andere Disziplinen und Fachrichtungen wecken, zweitens sollen die Teilnehmer über den demografischen "Tellerrand" hinausschauen und ein Gespür für die Zusammenhänge zwischen demografischer Entwicklung und anderen gesellschaftlichen Trends wie Arbeitsmarkt, Bildung, Migration entwickeln", erklärt Dr. Anja Hartmann, Koordinatorin der Summer School.

Drittens geht es um eine nachhaltige und generationenübergreifende Perspektive: Wer zukunftsfähige Ideen und Lösungen für die alternde Gesellschaft entwickeln will, darf nicht nur "Altersforschung" betreiben, sondern muss auch die Lebensbedingungen von jungen Menschen, Alleinstehenden und Familien im Blick haben.