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Besuch in der neuen Erich-Kästner-Schule

Gesamtschule

Anfang Juli setzte Walter Bald noch auf "viel Damendrücken und ein bisschen Gottvertrauen." Inzwischen ist der Leiter der Erich-Kästner-Schule sicher: "Am Montag wird es hier nicht mehr nach Baustelle aussehen."

BOCHUM

von Von Lisa Seiler

, 27.08.2010
Besuch in der neuen Erich-Kästner-Schule

Einer der Innenhöfe der Erich-Kästner-Schule.

Am Freitag war das noch anders. Vor dem Neubau an der Markstraße waren Bauarbeiter damit beschäftigt, die Wege zu pflastern, drinnen stapelten sich überall die Umzugskisten. Die Mensa war bis auf einige Plastikmülleimer noch völlig leer, an jeder Ecke saß jemand und schraubte an etwas herum.

Schulleiter Bald macht sich dennoch keine Sorgen. "Hier wird mit Hochdruck gearbeitet - auch übers Wochenende. Das klappt schon."

Der 58-Jährige mag das neue Gebäude der Gesamtschule: "Der Architekt hat sehr gut zugehört und viele unserer Ideen umgesetzt." Die neue Schule sollte offener sein als die alte, heller und übersichtlicher. Das ist gelungen. Mitteltrakt mit Mensa und Aula Während das alte Gebäude, in dem ab Montag die Schüler des Neuen Gymnasiums untergebracht sind, ein massiger geschlossener Komplex ist, besteht das neue aus sechs Einzelgebäuden, die nur durch einen Mitteltrakt miteinander verbunden sind. Die Räume der ehemaligen Hauptschule und der alten Präparatoren-Schule wurden in den Neubau einbezogen. Im neuen Mitteltrakt sind Aula und Mensa der Erich-Kästner-Schule untergebracht. Sie sind durch Schiebetüren voneinander getrennt. Für größere Veranstaltungen können diese geöffnet werden, dann passen 600 Stühle in den Raum. "Die sind weiß und wirklich sehr hübsch", berichtet Schulleiter Bald. Geliefert werden sie allerdings erst in drei Wochen. Solange behelfen sich Lehrer und Schüler mit alten grünen Modellen.