Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Betreuung von autistischen Jugendlichen

Westhofener Straße

Früher wurden hier Blumen verkauft, in Zukunft sollen auf dem ehemaligen Herdes-Gartenparadies-Gelände autistische Jugendliche einen Platz im Grünen zur Betreuung und Förderung bekommen. So sehen es zumindest die Pläne des neuen Grundstückeigentümers, der SAB GmbH, vor.

SYBURG

von Von Katharina Pfeifle

, 11.08.2010
Betreuung von autistischen Jugendlichen

Auch die Baumschule gehört zum Konzept.

Der ambulante Pflegedienstleister aus Witten hat im Juli 2010 die beiden Gewerbegrundstücke an der Westhofener Straße 84 und 95 gekauft. „Wir möchten dort Tagesgruppen für die Betreuung, Förderung und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit dem Asperger-Syndrom einrichten“, erläutert SAB-Geschäftsführer Peter Wildförster.

„Das sehr naturbelassene, reizarme Grundstück ist ideal für die Arbeit mit den Kindern – es gibt wenig Störungseinflüsse von außen.“ Auch die Baumschule an der Westhofener Straße 95, die früher zu Herdes Gartenparadies gehörte, ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts zur sozialen und gesellschaftlichen Integration der Menschen mit Asperger-Syndrom. „Wir haben die Baumschule übernommen und die Firma ‚Gartenparadies Hohensyburg GmbH‘ gegründet“, so Wildförster. „Derzeit wird die Baumschule modernisiert und saniert.

Die Eröffnung ist für März 2011 geplant.“ Hauptziel sei es, Menschen mit dem Asperger-Syndrom in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. So sollen die jungen Leute einen Teil der Belegschaft stellen, zusätzlich sind Praktikumsplätze angedacht. Außerdem wolle man Tagesausflüge für Schulklassen inklusive Pflanzenkunde und Pflanzenarbeiten anbieten. „Für das Land Nordrhein-Westfalen und für die Stadt Dortmund würde dieses Gesamtprojekt einzigartig sein“, kündigt Wildförster an. Während an der Baumschule bereits renoviert wird, muss das städtische Bauamt noch über das Bauvorhaben für das Grundstück an der Westhofener Straße 84 entscheiden. Die bisherigen Verkaufsflächen müssten abgerissen und durch einen Pavillon oder Flachbau ersetzt werden. „Derzeit können wir nur warten und das Beste hoffen“, sagt Peter Wildförster.