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Bewegung als Ausdruck des Innersten: Pina Bausch

Frankfurt/Main (dpa) Pina Bausch (68) gilt mit ihrem Wuppertaler Ensemble seit langem international als wichtigste Vertreterin des deutschen Tanzes. Im nordrhein-westfälischen Solingen geboren, studierte sie mit 14 Jahren bei Kurt Jooss an der Essener Folkwangschule.

Bewegung als Ausdruck des Innersten: Pina Bausch

Choreographin Pina Bausch bei der Überreichung des Goethe-Preises in Frankfurt am Main.

Nach ihrem Abschluss wechselte sie an die berühmte Juilliard School in New York. 1962 kehrte Bausch nach Deutschland zurück, wo sie zunächst in dem von Jooss neugegründeten Folkwang- Ballett tanzte.

Nur sechs Jahre später machte sie mit eigenen Choreographien auf sich aufmerksam. 1973 wurde Pina Bausch Direktorin des neugegründeten Tanztheaters Wuppertal, das fortan ihren Namen trägt. Seitdem schuf sie rund 40 abendfüllende Werke und wurde mit internationalen Auszeichnungen und Preisen überhäuft. Im vergangenen Jahr erhielt sie für ihr Lebenswerk in Tokio den Kyoto-Preis sowie den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. 1982 übernahm sie eine Rolle in Federico Fellinis Film «E la nave va». Einen eigenen Kinofilm brachte sie mit «Die Klage der Kaiserin» 1990 heraus.

Die ersten eigenen Choreographien Bauschs sind noch stark dem Modern Dance verpflichtet. Ab Mitte der 1970er Jahre änderte sie aber nach und nach ihren Stil und integrierte immer mehr Gesang, Sprache, Alltagsgesten und Pantomime in ihre Werke. Dabei spielt die Bewegung als Ausdruck des Innersten bei ihr stets eine sehr große Rolle. Ihre Stücke handeln von persönlichen und gleichzeitig universellen Themen wie Angst, Tod, Liebe und Sehnsucht.

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