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Bezirksbürgermeister möchte Bahnhofs-Sanierung stoppen

APLERBECK Aplerbecks Bezirksbürgermeister Sascha Mader möchte die 2 Mio. Euro teure Sanierung des Bahnhofs in dem Stadtteil verhindern. „Wir möchten die Infrastruktur ändern und bekommen nur etwas Farbe.“ Doch die Kunden sollen beser auf Bus und Bahnlinien umsteigen können.

von Von Peter Bandermann

, 15.08.2008
Bezirksbürgermeister möchte Bahnhofs-Sanierung stoppen

Sascha Mader am Aplerbecker Bahnhof, den die Deutsche Bahn AG mit 2 Mio. Euro sanieren möchte.

Maders Apell an die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium in Düsseldorf: „Wir sollten die 2 Mio. Euro aus der nächsten Modernisierungsoffensive streichen, noch etwas warten und dann viel lieber eine richtige Lösung realisieren.“ „Die richtige Lösung“ lautet: Ein Haltepunkt auf der Brücke an der Wittbräucker Straße, wo die Nahverkehrskunden maximal 300 Meter zur nächsten Bus- oder Stadtbahnlinie laufen müssen. Mader: „Solche Verknüpfungen fordert jeder Verkehrsplaner. In Aplerbeck sollten wir das auch realisieren.“ Den Bahnhof nicht zu verlegen, sondern nur zu sanieren, sei eine Verschwendung von Steuermitteln. „Wie weit die Bahn hier mit 2 Mio. Euro kommen möchte, ist mir schleierhaft“, kritisierte der Bezirksbürgermeister gestern die Pläne. Wie so viele Vorort-Bahnhöfe ist der Aplerbecker Bahnhof in einem schlechten Zustand: Die Kunden müssen die Gleise überqueren, über die auch Güterzüge donnern. Ein Tor, das den Zugang zu den Gleisen verhindern soll, steht ständig offen und ist mit einem Schnürsenkel an einen Zaun gebunden. Unkraut wuchert, Stolperkanten lauern. Wer einen Kinderwagen schiebt oder gehbehindert ist, fährt besser Auto.

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