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Bezirksvertreter zwischen Vorfreude und Ärger

Wiederholungswahl

IM SÜDEN Auch im Falle einer Wiederholung der Kommunalwahl wollen die Bezirksvertreter im Dortmunder Süden auf Linie bleiben. Eine Klage, die ihnen rechtlich zustehen würde, erwägt derzeit keiner der Lokalpolitiker.

von Von Peter Bandermann, Naemi Goldapp und Jörg Bauer

, 04.12.2009
Bezirksvertreter zwischen Vorfreude und Ärger

In der Bezirksvertretung Aplerbeck regiert das Sparschwein mit.

In

sieht Michael Depenbrock (CDU) als Bezirksvertreter keine Klagebereitschaft gegen einen erneute Wahl. Da ist er einer Meinung mit SPD-Fraktionssprecher Michael Zier, der sich ebenfalls nicht gegen Wahlwiederholung stemmt.  Wenig Verständnis zeigt Zier allerdings für eine Wiederholung des Kreuzchens für die Bezirksvertretungen. „Wir sind für den Haushaltsskandal nicht verantwortlich und haben mit der ganzen Vorgeschichte nichts zu tun“, so der Wellinghofer.

Markus Demtröder SPD-Fraktionsvorsitzender in 

, hält sich mit seiner Einschätzung noch zurück. „Ob wir gegen die Kommunalwahl klagen, werden wir beraten, wenn es zu einer erneuten Wahl kommt.“ Für Hans-Jürgen Grotjahn (CDU) ist die Sache hingegen klar:  „Wir haben schon vorher gesagt, dass die Wahl irregulär war. “ Barbara Brunsing (Bündnis 90/Die Grünen) schließt sich dem an: „Diese Entscheidung wäre im Sinne der Bürger.“

„Es wird einen Beschluss im Beirat geben und wir richten uns danach“, meint die stellvertretende Bürgermeisterin in 

, Claudia Schare (SPD). Eine Klage gegen eine Wiederholungswahl schließt sie aus. Bei der CDU herrscht eine gewisse Vorfreude auf den neuen Wahlgang. Fraktionssprecher Volker Mais erhofft sich dadurch einen endgültigen Machtwechsel. Auch bei den Grünen sieht man einer Wahlwiederholung positiv entgegen. Eine Klage dagegen befürchtet Sprecher Fritz Goersmeyer aus seiner Fraktion nicht.