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Biathletin Hildebrand denkt über Karriereende nach

Oslo. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Franziska Hildebrand könnte ihre Biathlon-Karriere womöglich schon bald beenden.

Biathletin Hildebrand denkt über Karriereende nach

Franziska Hildebrand am Schießstand. Foto: Michael Kappeler

„Ich bin in so einem Alter, wo ich mir Gedanken mache, was denn im Leben nach dem Sport kommt“, sagte Hildebrand im Gespräch mit der ARD bei Facebook. Angesprochen auf ihre Planungen für die nächste Saison meinte die 30-Jährige: „Ich muss erstmal grob schauen, wo meine Reise in den nächsten Jahren hingeht. Da spielen hauptsächlich private Gründe eine Rolle, körperlich ist es kein Problem.“

Zuletzt hatte Hildebrands Kritik an Bundestrainer Gerald Hönig für viel Unruhe in der deutschen Mannschaft gesorgt. Die zweimalige Weltcupsiegerin war mit der Staffel-Aufstellung bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang nicht einverstanden und bemängelte fehlende Absprachen. Nach einem enttäuschenden Rennen landete Gold-Favorit Deutschland in Südkorea im Februar nur auf dem achten Platz, Hildebrand bleibt damit in ihrer Laufbahn weiter ohne Olympia-Medaille.

Hildebrand betonte jedoch, keine Trainerdiskussion in Gang bringen zu wollen. „Die Trainerfrage muss der Deutsche Skiverband entscheiden“, sagte die älteste deutsche Skijägerin im Team beim Weltcup in Oslo: „Ich habe mich geärgert, dass wir es intern schlecht abgesprochen haben.“ Über die Zukunft von Damen-Cheftrainer Hönig soll wohl im April bei der jährlichen DSV-Trainerklausur entschieden werden. Sein Assistent Tobias Reiter hört auf eigenen Wunsch auf.

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