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Biathlon: Vorentscheidungen, Revanche und ein Abschied

Oslo. Am vorletzten Wochenende der Saison sind die Biathleten am Holmenkollen in Oslo gefordert. Um Siege geht es bei Frauen und Männern in der Verfolgung und mit den Staffeln. Eine der erfolgreichsten Frauen der Szene verabschiedet sich am Sonntag.

Biathlon: Vorentscheidungen, Revanche und ein Abschied

Hat beim vorletzten Weltcup der Saison in Oslo das Podest im Blick: Biathlet Arnd Peiffer. Foto: Hendrik Schmidt

Im Kampf um die Biathlon-Gesamtweltcupsiege könnte es am Wochenende in Oslo die ersten Vorentscheidungen geben. Beim vorletzten Weltcup kommt es zudem zu den letzten beiden Staffelrennen des Olympia-Winters. Für die deutschen Frauen geht es um Wiedergutmachung.

DUELL I: Martin Fourcade oder Johannes Thingnes Bö? Im Kampf um den Gesamtweltcupsieg bei den Männern bleibt es endlich wieder bis zum Ende spannend. Vor der Verfolgung der Männer am Samstag führt der sechsmalige Gesamtsieger Fourcade (936) aus Frankreich vor dem Norweger Bö (899). Der Drittplatzierte Russe Anton Schipulin hat schon mehr als 300 Punkte Rückstand, Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer ist als Vierter bester Deutscher. Im Jagdrennen geht Peiffer als Sechster in die Loipe und hat gute Podest-Chancen.

DUELL II: Vier Einzelrennen vor Saisonschluss führt die dreimalige Olympiasiegerin Anastasija Kuzmina (673) aus der Slowakei in der Gesamtwertung der Frauen mit gerade mal sechs Punkten vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen (667). In der Verfolgung am Sonntag könnte es an der Spitze erneut ein Duell zwischen beiden geben. Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ist als Vierte stärkste DSV-Athletin, hat aber nur noch theoretische Chancen auf Platz eins. Die 24-Jährige geht nur als 28. in das Jagdrennen.

REVANCHE: Auf Platz acht blieb die deutsche Frauenstaffel bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang weit hinter den Erwartungen zurück und verpasste die angepeilte Medaille deutlich. Am Holmenkollen bietet sich am Samstag für das Weltmeister-Quartett die Chance zur Wiedergutmachung. Im letzten Staffelrennen der Saison soll es wieder auf das Podest gehen. Mit dieser Zielstellung tritt auch das Männer-Team zum Weltcup-Abschluss am Sonntag an.

AU REVOIR: Nach fünf WM-Titeln und einem Olympiasieg endet am Wochenende die Karriere von Marie Dorin Habert. Die Französin verabschiedet sich nach elf Jahren aus dem Weltcup. „Es war sehr schön, aber mein Körper ist fertig“, sagte die 31-Jährige, die eine dreijährige Tochter hat. Dorin Habert gewann in ihrer Laufbahn unter anderem vier Olympia-Medaillen und 17-mal Edelmetall bei Weltmeisterschaften.

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