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Bildungs-Chipkarten für Hartz IV-Familien sind noch kein Thema für Witten

Verfrühte Diskussion

Der Deutsche Städtetag wirbt für die Einführung von Bildungs-Chipkarten für Kinder aus Hartz-IV-Familien. Doch bei der Wittener Stadtverwaltung, den Stadtwerken und der Sparkasse sind diese Überlegungen noch kein Thema.

WITTEN

von Von Lisa Timm

, 24.08.2010
Bildungs-Chipkarten für Hartz IV-Familien sind noch kein Thema für Witten

So soll die Bildungs-Chipkarten für Hartz-IV-Familien aussehen.

„Wir müssen erst mal abwarten, bis das Projekt bei den Städten ankommt. Momentan befassen sich ja noch die Dachverbände damit“, sagt Pressesprecher Jochen Kompernaß.

Auch für Sparkassen-Pressesprecher Peter Nehm sind Überlegungen in diese Richtung noch verfrüht. „Wir reden nicht über ungelegte Eier. Wir müssen erst abwarten ob und was da kommt. Momentan wird das Thema Bildungs-Chipkarte in der Politik ja noch rauf und runter diskutiert.“ Die Stadtwerke halten sich ebenfalls noch zurück. Geschäftsführer Uwe Träris: „Das Modell steht noch nicht fest, sollte es kommen, werden wir entsprechend handeln.“

Kinder aus Hartz IV-Familien sollen nach einem Vorschlag von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine elektronische Bildungs-Card mit einem persönlichen Bildungsguthaben erhalten. Damit sollten sie beispielsweise Zugang zu Förderkursen oder Musikunterricht bekommen. Zudem gibt es Überlegungen, inwieweit auch lokale Sponsoren mit ins Boot genommen werden können. Sie könnten die Angebote erweitern und durch die Übernahme von Kosten verbessern.