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Bilfinger Berger bestätigt Tod von entführtem Deutschen

Mannheim/Berlin (dpa) Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger hat am Samstag den Tod seines in Nigeria entführten Mitarbeiters bestätigt. Im Unternehmen herrsche großes Bedauern und tiefe Bestürzung, sagte der Vorstandsvorsitzende Roland Koch laut einer Mitteilung.

Bilfinger Berger bestätigt Tod von entführtem Deutschen

Die nigerianische Metropole Kano gilt als sehr gefährlich für westliche Ausländer. Ein in Nigeria entführter Deutscher ist von seinen Kidnappern getötet worden. Foto: STR

«In dieser schweren Stunde gilt unsere Anteilnahme den Angehörigen und Freunden.» Der langjährige Mitarbeiter deutscher Staatsangehörigkeit war Ende Januar von Terroristen in Nigeria entführt worden. Auch das Auswärtige Amt geht davon aus, dass der Mann tot ist.

Dem Unternehmen zufolge arbeitete der Deutsche seit zehn Jahren in dem westafrikanischen Land, er war als Straßenbaupolier auf zahlreichen Baustellen in Nigeria im Einsatz. Koch bezeichnete ihn als einen erfahrenen Mitarbeiter und Kenner Nigerias.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Samstag, die Identifizierung des Mannes sei noch nicht abgeschlossen. «Aber es muss inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der in Nord-Nigeria entführte deutsche Staatsangehörige tot ist. Nach jetzigem Informationsstand wurde er bei einem Einsatz nigerianischer Sicherheitskräfte zur Festnahme mutmaßlicher Terroristen tot aufgefunden.»

Bei den Tätern handelt es sich möglicherweise um Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb. Der islamisch geprägte Norden Nigerias ist eine Hochburg von Radikalislamisten.

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