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„Black Panther“ dominiert weiter die Kinocharts

New York. Während die Comicverfilmung „Black Panther“ auch in ihrer vierten Kinowoche die Fans begeistert, will noch ein Disney-Film auf der Welle mitschwimmen. Ganz anknüpfen kann die Fantasy-Erzählung „A Wrinkle in Time“ an den Erfolg der Actionhelden allerdings nicht.

„Black Panther“ dominiert weiter die Kinocharts

Nakia (Lupita Nyong'o, l-r), T'Challa/Black Panther (Chadwick Boseman) und Okoye (Danai Gurira). Foto: Marvel Studios

Mit einem Spitzenplatz in den USA und Kanada und weltweiten Rekordeinnahmen hat der Actionfilm „Black Panther“ seinen überragenden Erfolg in seiner vierten Kinowoche weiter ausgebaut.

Das gefeierte Werk von Ryan Coogler spielte dem Magazin „Variety“ zufolge in 26 Tagen weltweit bereits mehr als eine Milliarde Dollar (812 Mio Euro) ein, was bisher nur 32 Filmen gelang. Mit Einnahmen von 41 Millionen Euro (33 Mio Euro) in Nordamerika baute „Black Panther“ seine Einspielsumme dort auf 562 Millionen Dollar (457 Mio Euro) aus.

Auch der Neueinsteiger „A Wrinkle in Time“, der in Deutschland Anfang April unter dem Titel „Das Zeiträtsel“ startet, blieb hinter den Marvel-Actionhelden zurück. Der Fantasyfilm mit Storm Reid, Oprah Winfrey und Reese Witherspoon unter Regie von Ava DuVernay dreht sich um das hochintelligente Mädchen Meg, die das mysteriöse Verschwinden ihres Vaters aufklären will und dafür durch Raum und Zeit reist. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman der 2007 verstorbenen US-Autorin Madeleine L'Engle von 1962.

Die Disney-Studios habe mit „A Wrinkle in Time“ an ihren Erfolg von „Black Panther“ anknüpfen wollen, schrieb das Magazin „Marketwatch“. Reid, Winfrey und DuVernay sind Afroamerikanerinnen. „Bei beiden Filmen sieht man, dass vielfältige Stimmen eine Rolle spielen und dass gestärkte Frauen eine Rolle spielen“, sagte Dave Hollis von den Disney-Studios dem „Hollywood Reporter“ zufolge. „Im Fall von "A Wrinkle in Time" wollen die Menschen Geschichten über Optimismus und Hoffnung.“ Der Film spielte am Wochenende in Nordamerika 33 Millionen Dollar (27 Mio Euro) ein.

Es war laut „Variety“ das erste Wochenende der jüngeren Kinogeschichte, an dem zwei von schwarzen Regisseuren gedrehte und mit schwarzen Hauptdarstellern besetzte Filme die beiden Spitzenplätze der Kinocharts belegten. Im Februar 2017 hatte sich „Get Out“ von Jordan Peele den Spitzenplatz besetzt, einen Monat davor gelang das bereits „Hidden Figures“ mit Taraji Henson, Octavia Spencer und Janelle Monae und den Hauptrollen.

„The Strangers 2: Prey at Night“, ein Horrorfilm über eine von maskierten Killern verfolgte Familie, landete am Wochenende auf dem dritten Platz. Die folgenden drei Plätze belegten der Spionage-Thriller „Red Sparrow“, die Actionkomödie „Game Night“ über einen Spiele-Abend mit überraschenden Wendungen und der Kinderfilm „Peter Hase“.

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