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Blindenführhunde nicht anlocken oder ablenken

Berlin (dpa/tmn) Assistenzhunde sind für sehbehinderte Menschen extrem wichtig. Die speziell geschulten Tiere bedeuten für ihren Halter Lebensqualität und Sicherheit. Sie sollten keinesfalls abgelenkt werden.

Blindenführhunde nicht anlocken oder ablenken

Blindenhunde tragen viel Verantwortung. Sie sollten keinesfalls angelockt oder abgelenkt werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Blinde Menschen und ihr Führhund bilden ein eingeschworenes Team. Um die konzentrierte Zusammenarbeit der beiden nicht zu stören, sollte man als Passant das Tier nicht anlocken oder durch Anstarren oder Ansprechen behindern.

Wer selbst einen Hund an der Leine führt, hält besser einigen Abstand: Denn der Führhund darf während seiner Arbeit nicht mit Artgenossen spielen, erläutert der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband.

Wer dem Blinden Hilfe anbieten möchte, sollte ihn am besten ansprechen. Das ist besser, als den Hund am Führbügel oder am Halsband zu greifen, da das Tier dadurch verunsichert wird. In Bus oder Bahn ist es gut, dem Blindenführhund genügend Raum zu geben. Denn bedrängte Tiere verlieren ihre Sicherheit und ihre Konzentration.

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