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Blindgänger-Verdacht: Bombe bestand nur noch aus intaktem Zünder

WITTEN Blindgänger ja oder nein? Der Verdachtspunkt, der in der vergangenen Woche bei der Auswertung von Luftaufnahmen auf dem Parkplatz des Möbelhauses Ostermann, ausgemacht wurde, erwies sich als irreführend. Gesprengt werden musste trotzdem.

09.02.2009
Blindgänger-Verdacht: Bombe bestand nur noch aus intaktem Zünder

Die Kampfmittelbergungstruppe aus Celle nähert sich mit dem Bagger vorsichtig dem verdächtigen Fund, der sich auch als ganz harmlos erweisen kann.

Beim Freigraben des vermeintlichen Blindgängers am Montag durch die Kampfmittel-Bergungstruppe hieß es zunächst, bei den georteten Metallstücken handele es sich um Teile einer detonierten Bombe. Gegen 13 Uhr wurde Entwarnung gegeben.

Doch bei näherer Sichtung stellte die Bergungstruppe außerdem noch einen Bombenkopf mit intaktem Zünder sicher. Dieser wurde kurz vor 16 Uhr an Ort und Stelle von Feuerwerker Walter Luth gesprengt. „So eine Zünder-Sprengung ist verblüffend unspektakulär“, erklärte Feuerwehrsprecher Uli Gehrke. Daher waren die Vorsichtsmaßnahmen auch weitaus geringer als bei der Bombenentschärfung am 18. August vergangenen Jahres.

Im Umkreis von 150 Meter wurde abgesperrt. Während der Sprengung wurden die Kunden von Ostermann und dem Bauhaus gebeten, die Gebäude nicht zu verlassen. Die umliegenden Straßen wurden abgesperrt. Geortet wurde der Bombenkopf in 3, 50 Meter Tiefe direkt neben der Ausfahrt des Ostermann-Parkplatzes zur Brauckstraße hin.