Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Katastrophenalarm nach Unwettern

Blitz trifft Frauen, Fußballspiel nach Krawallen abgebrochen,Verbot von Plastikartikeln

NRW Nach Unwettern herrscht in Rheinland-Pfalz Katastrophenalarm, in Bochum wurden zwei Frauen vom Blitz getroffen, Kita-Gebühren belasten ärmere Familien überproportional. Der Abbruch eines Relegationsspiels, der rätselhafte Tod von 12 Pottwalen und das Verbot von Plastikartikeln - hier ist das Morgen-Update.

Das Wetter:

Heute ist es meist heiter und sonnig bei Temperaturen bis 31 Grad. An manchen Orten sind im Laufe des Nachmittags wieder Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich. Das bleibt im Prinzip auch so die ganze Woche.

Der Verkehr:

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:
Blitz trifft Frauen, Fußballspiel nach Krawallen abgebrochen,Verbot von Plastikartikeln

Fischbach in Rheinland-Pflaz: : Nach heftigen Regenfällen sind Straßen nach Polizeiangaben teilweise meterhoch überflutet. In der Region wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Foto: dpa


  • Schwere Unwetter sind am Sonntagabend über NRW, Nordhessen und Rheinland-Pfalz hinweggezogen. In Bochum traf ein Blitz zwei Frauen, beide wurden schwer verletzt, eine der beiden musste reanimiert werden und schwebt in Lebensgefahr. In einigen Orten von Rheinland-Pfalz herrscht Katastrophenalarm, dort stand das Wasser teilweise meterhoch.

Frau wiederbelebt - Katastrophenalarm nach Unwetter

Drama in Bochum: Blitz trifft zwei junge Frauen

BOCHUM/NRW Drama in Bochum-Wattenscheid: Ein Blitz hat am Sonntagabend auf einem Rad- und Fußweg zwei junge Frauen getroffen und schwer verletzt. Eine der Frauen musste vor Ort wiederbelebt werden. In Rheinland-Pfalz haben Unwetter ganze Orte überflutet - dort herrscht Katastrophenalarm.mehr...

  • Einkommensarme Familien in Deutschland sind einer neuen Bertelsmann-Studie zufolge bei Kita-Beiträgen überproportional stark belastet. Haushalte unterhalb der Armutsrisikogrenze müssen einen nahezu doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für die Kita aufwenden wie finanziell besser gestellte Familien. Angesichts dessen hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) das Ziel der Beitragsfreiheit bekräftigt. Hohe Elternbeiträge könnten eine Hürde für den Besuch einer Kita oder Tagespflege sein, erklärte sie. „Das Einkommen der Eltern darf aber nicht darüber entscheiden, ob und wann Kinder in eine Kindertageseinrichtung gehen. Eine zentrale Säule unseres Gute-Kita-Gesetzes ist deshalb der Einstieg in die Beitragsfreiheit.“
  • Bei Ausschreitungen rund um das Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die 3. Liga zwischen Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen sind am Sonntag 45 Menschen verletzt worden, darunter sechs Polizisten. Es habe zehn Festnahmen gegeben, teilte die Polizei am Abend mit. „Bislang wurden 24 Strafanzeigen gefertigt, deren Zahl sich nach der Auswertung der Videoaufnahmen noch erhöhen wird“, berichtete ein Sprecher. Das Spiel in Mannheim war nach 82 Minuten beim Stand von 2:1 für Uerdingen abgebrochen worden.
  • In Neuseeland stellt der Tod von 12 riesigen Pottwalen alle Experten vor ein Rätsel. Die 12 bis 14 Meter langen Tiere wurden im Lauf der vergangenen Tage in der Nähe von Kaupokonui auf der Nordinsel an Land getrieben, teilt die Meeresschutzbehörde DOC mit. Vermutet wird, dass die Wale - alles männliche Tiere aus einer einzigen Herde - bereits im Meer starben. Der Grund dafür ist bislang völlig unklar. Die zwölf Kadaver wurden seit Donnerstag vergangener Woche in einem teils schwer zugänglichen Gebiet der Westküste entdeckt, der letzte gestern.
  • Zehntausende Menschen haben in Spanien für ein Verbot von Stierkämpfen demonstriert. Die Teilnehmer forderten in Madrid auch die Streichung aller Spektakel mit Stieren aus dem nationalen Kulturerbeverzeichnis, das Ende der Förderung mit Steuergeldern und eine Verschärfung der Tierschutzgesetze. Nach Angaben der Hauptorganisatoren nahmen an der Demonstration mehr als 40.000 Menschen teil. Zum Protest hatten anlässlich des Madrider Volksfestes „Feria de San Isidro“, bei dem Stierkämpfe im Mittelpunkt stehen, 17 Organisationen aufgerufen.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Die EU-Kommission stellt ihre Pläne zum Verbot von Wegwerfartikelnwie Plastikgeschirr, Strohhalmen, Wattestäbchen oder Ballonhaltern vor. Ziel ist die Eindämmung von Plastikmüll in der Umwelt und vor allem in den Weltmeeren. Die Kommission plant dazu eine Richtlinie. Die Verabschiedung und Umsetzung dürfte Jahre dauern. Der Entwurf ist inoffiziell bereits seit einigen Wochen bekannt. Demnach nimmt die Kommission die zehn Produkte besonders ins Visier, die den größten Teil des Plastikmülls an Stränden ausmachen.
  • Ein virtuelles Migrationsmuseum soll die deutsche Einwanderungsgeschichte künftig im Internet und damit von jedem Ort der Welt aus erlebbar machen. Es wird heute in Köln vorgestellt und online gehen. Menschen, die die Website des Museums ansteuern, können dort - etwa über ein Tablet - virtuell durch animierte Straßenszenerien laufen oder Gebäude betreten, um sich dort mit der Migrationsgeschichte zu beschäftigen.

  • Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen lockt der 12. Deutsche Seniorentag von Montag bis Mittwoch Tausende Ältere nach Dortmund. Das dreitägige Treffen von Vereinen, Verbänden und Ausstellern richtet sich an Senioren, die ihr Alter aktiv gestalten möchten. Am Eröffnungstag wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Festrede des unter dem Motto „Brücken bauen“ stattfindenden Forums halten. Erwartet werden bei der dreitägigen Veranstaltung in den Westfalenhallen rund 15.000 Besucher.
  • Im Prozess um die Duisburger Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten geht es heute um die Aussagen von Adolf Sauerland. Der frühere Duisburger Oberbürgermeister war Anfang des Monats in dem Prozess als Zeuge gehört worden. Nun können Verteidiger und Nebenkläger dazu Stellungnahmen abgeben. Nahezu alle Verteidiger wollten etwas sagen, erklärte ein Gerichtssprecher.
  • Vor dem Essener Landgericht beginnt der Prozess um eine tödliche Bluttat in einem Gelsenkirchener Massagesalon im Rotlichtmillieu. Angeklagt ist ein 40-jähriger Mann. Er soll im vergangenen Oktober erst eine Masseurin und dann die Chefin erstochen haben. Auslöser soll ein Streit gewesen sein. Die Leichen der beiden 46 und 56 Jahre alten Frauen waren nach einem Zeugenhinweis entdeckt worden.
  • Nach den neuen Abgas-Vorwürfen will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Aufklärung von Daimler-Chef Dieter Zetsche. Scheuer hat Zetsche für heute ins Ministerium nach Berlin eingeladen. Auch Daimler hat nach Auffassung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert. Bei Untersuchungen des Kleintransporters Mercedes-Benz Vito habe die Behörde unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, hatte das Bundesverkehrsministerium am vergangenen Donnerstag mitgeteilt.
  • Verschiedene Aktionen gegen Falschparker wollen der Verkehrsclub VCD und die Initiative Clevere Städte in mehreren Städten starten. Eine Woche lang wollen sie damit die Gefahr, die von Falschparkern für Radfahrer und Fußgänger ausgeht, sichtbar machen und das Bewusstsein bei Autofahrern schärfen, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Sie möchten zudem höhere Bußgelder für gefährliches Falschparken erreichen.
  • Fünf der 15 qualifizierten deutschen Tennisprofis sind am zweiten Tag der French Open in Paris im Einsatz. Dabei trifft Routinier Philipp Kohlschreiber auf den Kroaten Borna Coric, Peter Gojowczyk ist gegen den Briten Cameron Norrie gefordert. In der Damen-Konkurrenz trifft Andrea Petkovic auf die französische Lokalmatadorin Kristina Mladenovic. Laura Siegemund steht vor einer schweren Aufgabe gegen Coco Vandeweghe aus den USA, Tatjana Maria spielt gegen die Belgierin Kirsten Flipkens.

Heute vor...

...15 Jahren wurde das weltweit erste Klon-Pferd „Prometea“ in Italien geboren.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Der Tatort ist aus Twitter am Sonntagabend einfach nicht mehr wegzudenken.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Rizin-Giftmischer

Tunesischer Bomben-Bastler soll Kontakt zu Islamisten gehabt haben

KÖLN Der in Köln mit dem Gift Rizin gefasste Tunesier plante nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes einen Anschlag mit einer Biobombe. Jetzt wurden Einzelheiten zu seinen Motiven bekannt.mehr...

Friedhofs-Vergewaltigung

30-jähriger Bochumer muss nach Albtraum-Tat in Sicherheitsverwahrung

Bochum Nach einer Albtraum-Vergewaltigung auf einem Bochumer Friedhof hat das Landgericht einen vorbestraften Sexualstraftäter zu acht Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.mehr...

Panorama

Das Handy in meinem Bett: Weniger Schlaf durchs Smartphone

Berlin. Ping, piep, blink: Das Smartphone im Bett raubt vielen Bundesbürgern laut einer repräsentativen Umfrage regelmäßig Schlaf. Von rund 4000 Befragten nutzte fast jeder Dritte (29 Prozent) vor dem Einschlafen im Bett noch ein Handy.mehr...

Rückruf Bio-Eier

Aldi, Lidl, Netto und Co. rufen Bio-Eier wegen Salmonellenbelastung zurück

Hannover Bio-Eier mit der Chargennummer 0-DE-0356331 sind möglicherweise mit Salmonellen belastet. Die entsprechenden Lebensmittelgeschäfte rufen das Produkt jetzt zurück.mehr...