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Bob Dylans Nobelpreis-Rede wird Buch

Stockholm. Der US-Musiker reichte seine Vorleseung zum Literaturnobelpreis kurz vor Fristende beim schwedischen Nobelinstitut ein - als Audio-Aufnahme. Dylans etwa halbstündige Preisrede ist bereits im Internet frei nachzulesen und nachzuhören.

Bob Dylan hat seine Vorlesung zum Literaturnobelpreis nach viel Hickhack im Frühjahr als Tonaufnahme abgeliefert. Jetzt wird daraus ein Buch.

Der US-amerikanische Verlag Simon&Schuster hat eine 32-seitige Sonderedition veröffentlicht, auf die das schwedische Nobelinstitut am Mittwoch per Twitter hinwies. Von den signierten Büchern sollen laut Verlag nur 100 Exemplare verkauft werden - für den stolzen Preis von 2500 Dollar (2150 Euro) das Stück.

Es gibt allerdings auch eine nicht-signierte Edition für rund 17 Dollar. Dylans etwa halbstündige Preisrede ist zudem im Internet frei nachzulesen und nachzuhören.

Dylan (76) hatte den Literaturnobelpreis 2016 als Würdigung seiner poetischen Neuschöpfungen in der amerikanischen Songtradition erhalten. Fast zwei Wochen lang ließ der Sänger offen, ob er den Preis annehmen werde, und erschien dann nicht zur Verleihung am 10. Dezember. Medaille und Urkunde holte er ab, als er während einer Tournee sowieso in Stockholm war. Die Vorlesung lieferte er als Audio-Aufnahme kurz vor der Frist an, nach der er kein Preisgeld mehr bekommen hätte.

„Die Rede ist außergewöhnlich“, schrieb das Akademie-Mitglied Sara Danius damals. In dem Vortrag, der im Hintergrund von Klaviermusik begleitet wird, beschreibt der Sänger, welche Musik und Bücher ihn beeinflusst haben. Seinen Musikerkollegen Buddy Holly nennt Dylan „einen älteren Bruder“, außerdem drückt er seine Bewunderung für das Buch „Moby Dick“ von Herman Melville und die „Odyssee“ des griechischen Dichters Homer aus.

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