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Bochum siegt im Elfmeterschießen in Münster

Münster (dpa) Der VfL Bochum hat einen Fehlstart in die neue Fußball-Saison nur mit größter Mühe und viel Glück nach einem Elfmeterkrimi abgewendet. Eine Woche vor dem Bundesligastart gewann der Revierclub in der 1.

Bochum siegt im Elfmeterschießen in Münster

Bochums Marc Pfertzel blockt den Schuss von Jens Wissing (r).

Hauptrunde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Preußen Münster zwar im Elfmeterschießen mit 6:5, hat bis zum Erstliga-Auftakt beim Karlsruher SC aber noch eine Menge Arbeit. Bochums Torhüter Daniel Fernandes bewahrte den VfL vor einer Blamage, indem er zwei Strafstöße gegen Orhan Özkara und Lars Remmert parierte. Vor 15 050 Zuschauern im seit 18 Jahren erstmals ausverkauften Stadion an der Hammer Straße hatte es am Freitagabend 0:0 nach 120 Minuten gestanden.

Bochum musste auf die gesperrten Christoph Dabrowski und Joel Epalle verzichten. Zudem fehlten Paul Freier (Aufbautraining) und Ersatzkeeper Rene Renno, der sich im Abschlusstraining einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. In der VfL-Startelf standen in Keeper Fernandes und Christian Fuchs nur zwei Neuzugänge. Die Preußen, in deren Reihen einige Ex-Bochumer standen, mussten eine Woche vor dem Regionalligastart noch ohne die Brasilianer Rafael Maccauro und Wilson Pereira auskommen.

In der gesamten ersten Hälfte zeigte sich kein Klassenunterschied. Im Gegenteil: Die engagierten Münsterländer hatten sogar große Spielanteile und bessere Chancen. Doch einen Schuss aus spitzem Winkel von Mehmet Kara (27.) konnte Fernandes parieren, nur drei Minuten später hatte der VfL-Schlussmann Glück, dass Julian Loose nur das Außennetz traf. Auf der Gegenseite verpasste Stanislav Sestak mit einer Direktabnahme (18.) die Führung ebenso wie Anthar Yahia, der per Kopf nur den Pfosten traf (43.). Nach dem Wechsel verschärfte die Elf von Trainer Marcel Koller zwar das Tempo und drückte den Gegner in die eigene Hälfte, ohne jedoch die mehr als 3000 mitgereisten Fans zu überzeugen. Mimoun Azaouagh (65.) und der eingewechselte Vahid Hashemian (77.) versäumten es, für Klarheit zu sorgen.

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