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Bochums "Mission Olympic"

BOCHUM "Ich hoffe, dass von dieser Aktion eine Signalwirkung für die nächsten Jahre ausgeht", sagt Gaby Schäfer, Bürgermeisterin und Vorsitzende des Stadtsportbundes.

Bochums "Mission Olympic"

Bochum bekam jetzt die Urkunde für "das Halbfinale" im Städtevergleich.

Mit der Aktion "Deutschlands aktivste Stadt" werden im Vorfeld Zeichen gesetzt. Die SSB-Vorsitzende: "Wir begleiten diese Aktion nicht nur, sondern geben auch aktive Hilfestellungen."

Gesucht werden Aktionen, die über das Alltägliche hinaus gehen. Nicht die Minis im Fußballverein, die gerade frisch in die Jugend-Abteilung eingezogen sind, sind gefragt, sondern als Beispiel die spontan gegründete Laufgruppe von Arbeitskollegen. Oft sei es nur der Anstoß zum Tun, so Gaby Schäfer, denn "der Wille ist da."100000 Euro Prämie

Und hier setzt SSB-Geschäftsführer Rüdiger Stenzel, selbst ehemaliger Mittelstreckenläufer im Nationaltrikot, ein, der interessierte Bürger, Vereine und Firmen berät. Entscheidend ist, es muss zu den Vorgaben der Prüfungskommission passen, denn am Schluss winken 100 000 Euro Prämie. Geld, das die siegreiche Stadt bekommt. Zwischendurch aber können die Initiativgruppen monatlich 1000 Euro sofort gewinnen. Die Jury in Berlin entscheidet monatlich und honoriert die besten fünf Vorschläge, die auch umgesetzt werden müssen.

Für Klaus Retsch, den Leiter des Sport- und Bäderamtes, sind die Erkenntnisse aus dieser Aktion wichtig: "Vielleicht kann man diese mit denen aus der Studie zur Sportverhaltensstudie verknüpfen."

Aus dieser Studie gab es vorab Informationen und eine besagt: Der Bochumer liebt Radfahren. Um Punkte für die Aktion zu sammeln, wird seitens des SSB eine Aktion "Mit Rad und Tat durch Bochum" angeboten. Ende September geht es vom Olympia-Stützpunkt in Wattenscheid los und Ziel ist die Jahrhunderthalle.Pakete werden geschnürt

Punkte sollen auch der "Klettertag für Kinder" in Riemke und der Mini-Sportabzeichen-Wettbewerb bringen, ebenso Aktionen mit Schulen und Firmen. Rüdiger Stenzel: "In Planung sind die Sportarten Basketball, Beachvolleyball und Wandern. Drumherum schnüren wir die Pakete."

Wolfgang Horneck, Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit: "Man kann nur hoffen, dass sich die Bürger und Organisationen mächtig ins Zeug legen und die Jury überzeugen." Rüdiger Stenzel hat schon mal überlegt, wie er die Prämie aufteilt: "Wenn, dann würde ich vorschlagen, für Schulen und Vereine Material anzuschaffen."

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