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Bochums höchster Turm wächst

Exzenterhaus

BOCHUM. Wer mal eine Küche im Altbau selbst aufgebaut hat, kann ungefähr nachvollziehen, was die Bauleute beim Exzenterhaus durchmachen. Jedes Teil ein Unikat. Millimeter genau gearbeitet. Wir war auf dem Bau und haben uns ungeschaut.

von Von Benedikt Reichel

, 05.08.2010
Bochums höchster Turm wächst

Letzte Handarbeit an den Bauteilen, bevor sie oben auf dem Turm montiert werden.

Es geht voran beim Bau des Exzenterhauses an der Universitätsstraße. Die Handwerker arbeiten nicht mehr im Bunker versteckt, sondern zum Teil hoch über den Dächern der Stadt. Dabei ist Millimeter genaue Maßarbeit gefordert. Kaum ein Bauelement, das einem anderen gleicht. Die spezielle Ellipsen-Form des Gebäudes macht jede Menge Vorarbeit nötig. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, was den Bau des größten Turms der Stadt so komplex macht. Die Holzverschalungen sind in sich schief und krumm. Müssen so sein, um die verbreiterte Ellipsenform des Baus aufzufangen. „Mit der Kreissäge kriegen Sie das nicht hin“, sagt Bauleiter Udo Teigelkötter. „Hier wird computergestützt gesägt.“ Fast einen Monat brauchen die Bauarbeite um ein Stockwerk fertig zu stellen. 15 Geschosse werden es insgesamt sein. nzwischen ragt das erste Zwischengeschoss über dem Bunkerkranz hervor.

Lange musste Thomas Durchlaub von der Exzenterhaus GmbH auf diesen „Sichtkontakt“ warten. Winter und Nachbohrarbeiten am Fundament warfen das Projekt um Monate zurück. „In drei bis vier Wochen wird das erste Regelgeschoss fertig sein“, so Durchlaub. In knapp zwei Jahren soll der Bochumer Prestigebau fertig sein. Und obwohl bislang nur die obersten Stockwerke vermietet sind, bleibt Durchlaub gelassen. Es sei noch viel Zeit. Und erst gestern gab es eine Anfrage, wann ein Stockwerk zu besichtigen sei.