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Bönig bleibt der Pechvogel

Ellenbogen ausgerenkt

Hiobsbotschaft für den VfL Bochum und Philipp Bönig: der Außenverteidiger zog sich in der Trainingseinheit am Mittwochvormittag eine schwere Verletzung am linken Ellenbogen zu und wird wochenlang nicht zur Verfügung stehen.

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 18.08.2010
Bönig bleibt der Pechvogel

Außenverteidiger Philipp Bönig ist für die Rückrunde fest eingeplant.

Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer diagnostizierte einen ausgerenkten Ellenbogen und einen Knochenbruch. Die Verletzung soll konservativ behandelt werden, der rechte Arm wurde eingegipst. Ein chirurgischer Eingriff ist damit zunächst nicht vorgesehen. Es passierte gegen Ende der Übungseinheit bei einem Zweikampf, wie er im Training zigmal vorkommt: Bönig kam dabei zu Fall, stürzte auf seinen rechten Arm und schrie vor Schmerzen laut auf. Die Mitspieler reagierten geschockt, Trainer Friedhelm Funkel brach sofort das Training ab. "Das ist ausgesprochen schade für Philipp, gerade wenn man seine Geschichte aus der vergangenen Saison kennt und weiß, dass er dort schon vom Verletzungspech verfolgt war", erklärte der VfL-Cheftrainer. "Aber bei diesem Vorfall kann man niemandem einen Vorwurf machen. Das sind Dinge, wie sie im Training 1000 Mal geschehen. Das ist auch schon vielen anderen Fußballern passiert, mit diesen Dingen muss man sich im Profifußball halt auseinandersetzen." Philipp Bönig hatte bereits in der Spielzeit 2009/10 mit Verletzungspech (u.a. Schambeinentzündung) zu kämpfen. Aufgrund dessen kam der 30-Jährige im Meisterschaftsverlauf lediglich zu zehn Einsätzen.

Bönigs Verletzung hat natürlich unmittelbare Folgen für das bevorstehende Liga-Auftaktspiel gegen 1860 München am nächsten Montag (23.). Der Außenverteidiger, in Bochum stets ein Vorbild an Einsatz, hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anfangsformation gezählt. Jetzt muss Bönig ersetzt werden, vermutlich durch Neuzugang Björn Kopplin, der in der Abwehrkette sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seiten spielen kann. "Wer da spielen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen", meinte Friedhelm Funkel am Mittwoch, "wir haben ja noch einige Einheiten, die ich erst noch abwarten möchte."