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Bosz wehrt sich: „Werden keinen Bus vorm Tor parken“

Dortmund. Trainer Peter Bosz hält die Kritik an der Spielweise von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund für unangebracht. „Dass immer wieder nach dem System und den Räumen hinter unserer Viererkette gefragt wird, kann ich verstehen. Das macht es aber nicht richtiger“, sagte der Coach des Tabellenzweiten im Interview der „Sport Bild“ (Mittwoch). Zudem betonte er, dass die aktuellen Probleme nicht am System, sondern allenfalls an der Umsetzung lägen: „Jedes System ist anfällig, wenn man es nicht perfekt ausführt und selbst Fehler macht. Wir müssen uns darin verbessern, unser System richtig auszuführen.“

Bosz wehrt sich: „Werden keinen Bus vorm Tor parken“

Dortmunds Trainer Peter Bosz bei Pressekonferenz am 31.10.2017. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Der Niederländer stellte aber klar, dass er auch im Top-Spiel am Samstag gegen Spitzenreiter Bayern München sein Heil in der Offensive suchen werde. „Wir werden auch gegen den FC Bayern sicher nicht den Bus vor unserem Tor parken“, erklärte er: „Das ist nicht unsere Spielweise.“ Mit den jüngsten Ergebnissen sei er auch nicht zufrieden, aber „dass es auch mal Rückschläge geben würde, war uns nicht nur bewusst. Das haben wir auch immer wieder betont. Ich weiß aus Erfahrung: Oft ist diese Art von Rückschlägen, wie wir sie gerade erlebt haben, genau das, was dich nach vorne bringt.“

Auch die Frage, ob er lieber schönen Fußball sehen oder Trophäen gewinnen wolle, beantwortete Bosz offensiv: „Warum soll nicht beides zusammen möglich sein? Man kann auch attraktiv spielen und Titel gewinnen. Natürlich ist es mein Ziel, unsere Fans mit schönem Fußball zu begeistern. Aber das schließt Titel doch nicht aus.“

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