Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Brandanschlag am Schlachthof

Kripo ermittelt

Drei Lkw brannten am frühen Sonntagmorgen (15.) auf dem Gelände des Bochumer Schlachthofes an der Freudenbergstraße nieder. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus.

HAMME

15.12.2013
Brandanschlag am Schlachthof

Beschmiert und in Brand gesetzt: Am frühen Morgen des 15. Dezember brannten drei Lkw nieder.

Nichts als Schutt, Asche und die stählernen Karossen sind von den drei Lkw übrig geblieben, die am frühen Sonntagmorgen (15.) einem Brandanschlag zum Opfer gefallen sind. Die Fahrzeuge gehörten einer Großfleischerei auf dem Gelände des Schlachthofes an der Freudenbergstraße. Das Feuer wurde um kurz vor 4 Uhr von einem Passanten bemerkt. Dieser rief die Feuerwehr.

Die brennenden Fahrzeuge konnten durch die Feuerwehr zwar schnell gelöscht werden, so dass verhindert wurde, dass die Flammen auf die angrenzende Gebäude übergriffen. Die Lkw brannten jedoch gänzlich nieder. Die ausgebrannten Trucks zieren aber nicht nur die Zeichen der Flammen, denen sie zum Opfer fielen: Eines der Fahrzeuge wurde mit schwarzer Farbe beschmiert. Unter anderem finden sich hier der Schriftzug „Fleisch ist Mord“ und das Kürzel „A.L.F“ – das für die „Animal Liberation Front“ steht. Ob es allerdings wirklich Mitglieder der A.L.F waren, die den Brandanschlag verübten, ist, so die Polizei, zurzeit noch ungeklärt. Die A.L.F. versteht sich als Tierrechtsbewegung.

Die Ermittler der Kriminalpolizei gehen derzeit von Brandstiftung aus. Sie bitten Zeugen, sich unter Tel. (0234) 909- 45 05 (-44 41 außerhalb der Geschäftszeit) zu melden.

Schlagworte: