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Brandenburger Polizisten von Rockern bedroht

Potsdam (dpa) Mitglieder von Rockerbanden bedrohen massiv Brandenburger Polizeibeamte. Ein Mitglied der Potsdamer Hells Angels habe Ende Februar einen Ermittler mit dem Tod gedroht, berichtete der «Tagesspiegel» (Samstag).

Brandenburger Polizisten von Rockern bedroht

Ein Totenkopf mit Flügeln ist das Symbol der Motorradgang Hells Angels. Foto: Ronald Wittek/Archiv

In Königs Wusterhausen habe ein Rocker am selben Tag einem Ermittler aufgelauert. Einige Beamte hätten aufgrund der Gefahr Personenschutz bekommen, heißt es weiter.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte den Bericht grundsätzlich. Es gebe Gewaltdrohungen gegen Polizisten. «Zutreffend ist, dass wir Schutzmaßnahmen für die betroffenen Beamten ergreifen», sagte der Sprecher. Zur Art der Maßnahmen wollte er sich nicht äußern. Gewalt gegen Polizisten gehe aber nicht nur von Rockern aus.

Nach dem Verbot der Hells Angels City hatten am Mittwoch etwa 550 Beamte aus Berlin und Spezialeinsatzkommandos aus anderen Bundesländern Vereinslokale und rund 30 Wohnungen in Berlin durchsucht. Die Berliner Rocker waren anscheinend auf den Schlag der Polizei vorbereitet. Am Montag war eine Gruppe der Bandidos zu den sonst verfeindeten Hells Angels nach Potsdam übergelaufen.

Zuletzt hatte es auch in Norddeutschland großangelegte Aktionen gegen Rocker gegeben. Rund 1200 Beamte durchsuchten in Kiel, Hannover und Hamburg Bordelle, Kneipen und Wohnungen. In der Nähe von Bottrop in Nordrhein-Westfalen war am Dienstag ein Mitglied der mit den Hells Angels konkurrierenden Bandidos erschossen worden.

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