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Brandinspektionsleiter gibt Tipps für den Brandfall

Vereinshaus St. Barbara

Wie bekommt man ein Feuer schnell in den Griff und was ist zu tun, wenn die eigenen Löschversuche erfolglos bleiben? Brandinspektionsleiter Werner Dörstelmann gab im Vereinshaus St. Barbara nützliche Tipps zum richtigen Verhalten.

EVING

von Von Felix Püschner

, 13.06.2012
Brandinspektionsleiter gibt Tipps für den Brandfall

Brandinspektionsleiter Werner Dörstelmann informierte die SoVD-Mitglieder zum richtigen Verhalten bei einem Wohnungsbrand.

Ob es der Versuch ist, brennendes Fett mit Wasser zu löschen oder die glimmende Grillkohle mit einem Spritzer Spiritus wieder zu entfachen: Bei ihren Einsätzen erlebt die Feuerwehr immer wieder die abenteuerlichsten Szenarien. Wie man sich selbst und die eigenen vier Wände am besten vor lodernden Flammen schützen kann, erklärte Brandinspektionsleiter Werner Dörstelmann den Mitgliedern des Sozialverbands Deutschland daher ganz genau. Erster wichtiger Hinweis des Fachmanns: Schon bei der Wahl des Feuermelders gibt es einiges zu beachten.

„Das Gerät sollte immer mit dem richtigen Prüfsiegel versehen sein“, betonte Dörstelmann. Zudem gebe es die verschiedensten Arten von Meldern. Neben Rauch- etwa auch spezielle Wärmemelder, die sich jedoch eher für Betriebe eignen, die besonders viel Staub produzieren, wie etwa Schreinereien. Im Privathaushalt hingegen lauern die Gefahren vor allem in der Küche. „Wenn etwas auf dem Herd gebrannt hat, kann das Feuer auch die Dunstabzugshaube hochziehen“, warnte der Brandinspektionsleiter. Was von den Bewohnern häufig unbemerkt bliebe, würden die Rettungskräfte beim Eintreffen am Einsatzort in der Regel jedoch unverzüglich kontrollieren. Grundsätzlich gelte: im Zweifel lieber die Feuerwehr alarmieren - auch wenn die eigenen Löschversuche von Erfolg gekrönt sind. „Wir rücken lieber einmal zu häufig aus als zu wenig. Das gilt auch für den Fall, dass jemand in seiner Wohnung merkwürdige Gerüche wahrnimmt“, so Dörstelmann.

Insbesondere die Gefahren der Rauchentwicklung würden häufig unterschätzt. Ganz wichtig: Bei einem Feuer in den eigenen vier Wänden sollte die Wohnung stets am Boden kriechend verlassen werden. Brennt es beim Nachbarn und ist zudem das Treppenhaus stark verraucht, empfiehlt es sich, die Tür abzudichten, das Eintreffen der Rettungskräfte abzuwarten und sich anschließend am geöffneten Fenster bemerkbar zu machen