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Einige Häuser unbewohnbar

Brandstiftung in Unna und mehrere Feuer in NRW

Breckerfeld/Unna Mehrere Brände haben in der Nacht zu Sonntag die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen auf Trab gehalten. In Unna setzten Unbekannte ein leerstehendes, frisch renoviertes Haus in Brand. Die Ursachen für die Brände in Breckerfeld im Ennepe-Ruhr-Kreis, in Herne, in Gütersloh und Wuppertal sind noch teilweise unklar. Einige Gebäude sind aber so beschädigt worden, dass sie nun unbewohnbar sind.

Brandstiftung in Unna und mehrere Feuer in NRW

Die Scheune in Breckerfeld brannte vollkommen aus.

Eine Scheune in Breckerfeld ging in der Nacht von Samstag auf Sonntag vollständig in Flammen auf. Teile des Gebäudes seien eingestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Durch die große Hitze platzten Fensterscheiben in umliegenden Gebäuden und 19 Personen mussten evakuiert werden.

Zwar konnte ein Übergreifen auf die angrenzenden Fachwerkhäuser noch verhindert und die Anwohner in Sicherheit gebracht werden, aber eins der Nachbargebäude ist unbewohnbar. Brandstiftung sei nicht ausgeschlossen, die Ermittlungen dauerten aber an, erklärte die Polizei am Sonntag.

Brandstiftung mit Benzin in Unna

Sicher von Brandstiftung geht die Polizei in Unna aus. Dort brannte es in einem frisch renovierten, aber leerstehenden Einfamilienhaus. Unbekannte stiegen über die Terrassentür ein, schütteten Benzin über ein Sideboard und zündeten es an, wie die Polizei mitteilte. Es sei ein hoher Schaden entstanden.

In einer Unterkunft für Asylbewerber und Obdachlose in Herne hatte es in der Nacht zu Sonntag ebenfalls gebrannt. Hier ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen Brandstiftung, schließt aber bis jetzt einen fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Vermutlich war eine Matratze in Brand gesteckt worden. Das Schlafzimmer brannte aus und ist nun unbewohnbar, teilte ein Sprecher der Feuerwehr Herne mit. Fünf Bewohner retteten sich selbst aus dem Heim, die übrigen vier barg die Polizei. Zwei Männer wurden verletzt.

Auch in Halle im Kreis Gütersloh rückte die Feuerwehr aus: Wahrscheinlich wegen eines technischen Defektes brannte es im Wohnzimmer eines Zweifamilienhauses. Die im Erdgeschoss wohnende vierköpfige Familie konnte sich unverletzt ins Freie retten. Der Bewohner der Dachgeschosswohnung wurde von den Einsatzkräften aus den verqualmten Räumen geborgen. Er liegt mit einem Verdacht auf Rauchvergiftung im Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden ist hoch und die Erdgeschosswohnung unbewohnbar.

Schwere Brände in Düsseldorf

Beim Brand einer Dachgeschosswohnung in Düsseldorf zog sich ein Mann eine Rauchgasvergiftung und leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten 15 Hausbewohner und fünf Hunde in Sicherheit, wie die Feuerwehr mitteilte. Den verletzten Wohnungsinhaber trafen Feuerwehrleute im Treppenhaus. Schließlich räumten Rettungskräfte das gesamte Gebäude. Den Sachschaden schätzte die Feuerwehr auf 20 000 Euro. Die Polizei erklärte, erste Ermittlungen deuteten auf einen fahrlässigen Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten in der Wohnung hin.

Ebenfalls in Düsseldorf erlitt ein 55 Jahre alter Mann schwere Brandverletzungen bei einem Feuer in seiner Wohnung. Passanten hätten bemerkt, wie aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eines Hauses Rauch aufstieg, teilte die Feuerwehr mit. Die Rettungskräfte fanden den Wohnungsinhaber wenig später bewusstlos und mit schweren Brandverletzungen in der Wohnung. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Aussage machen. 

Bereits am Samstag hatte es aus bislang ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus in Wuppertal gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand allerdings schnell löschen. Eine dort lebende Frau und ihre vier Kinder erlitten leichte Rauchvergiftungen und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus.

 

Mit Material von dpa

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