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Vertrag bis 2017

Breitenreiter übernimmt das Traineramt bei Schalke

GELSENKIRCHEN Nach den Spekulationen der letzten Tage kann der FC Schalke 04 nun Vollzug in der Trainerfrage melden: André Breitenreiter übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt beim Bundesligisten. Sein Vertrag bei den Königsblauen läuft bis Juni 2017. Marc Wilmots hingegen zeigte sich über die Art und Weise der Absage verärgert.

Breitenreiter übernimmt das Traineramt bei Schalke

Wird neuer Chef-Trainer bei Schalke 04: Andre Breitenreiter.

Die Trainerfrage beim FC Schalke 04 ist entscheiden. André Breitenreiter verlässt trotz eines laufenden Vertrages den SC Paderborn und wird neuer Trainer bei den Königsblauen. Durch eine Austiegsklausel in seinem aktuellen Kontrakt wechselt der 41-Jährige für 500.000 Euro nach Schalke. 

"Alle Verantwortlichen umfassend überzeugt"

Sportvorstand Horst Heldt äußerte sich zu der Verpflichtung wie folgt: "Wir sind sehr glücklich, in André Breitenreiter den passenden Chef-Trainer für den FC Schalke 04 gefunden zu haben.Er ist ein junger, mutiger Trainer, der keine Angst vor unbequemen Entscheidungen hat. Beim SC Paderborn hat er bewiesen, dass er Talente weiterentwickeln kann und es versteht, eine Mannschaft zu disziplinieren, formen und besser zu machen."

Obwohl Marc Wilmots gleich zu Beginn der Trainersuche als Wunschkandidat gehandelt wurde, haben die Königsblauen dem Nationaltrainer der Belgier am Freitag abgesagt. Wilmots wollte eigentlich nach dem EM-Qualifikationsspiel gegen Wales Stellung zur Trainerfrage beziehen. 

"Das ist ganz schlechter Stil"

Gegenüber dem "Kicker" zeigte sich Wilmots über die Art und Weiße der Absage verärgert: "Wenige Stunden vor unserem so wichtigen EM-Qualifikations-Spiel solche Nachrichten zu streuen - das ist Wahnsinn und ganz schlechter Stil. Wir hatten extra wegen der wichtigen Länderspiele jedes weitere Gespräch mit Schalke auf die Zeit nach dem 12. Juni verschoben - daran habe ich mich immer gehalten. Aber die Art und Weise, wie das alles gelaufen ist, das ist nicht Schalke. Das ist eher bedenklich

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"Eines muss man mal festhalten: Schalke ist zu mir gekommen und hat mich gefragt, obwohl ich hier in Belgien eine große Mannschaft trainiere. Ich habe Schalke nie um einen Job gefragt. Deshalb ist es ein schlechter Witz, wenn man meint, mir irgendetwas absagen zu können. In Deutschland kamen die ganze Zeit viele Informationen über diese Trainersuche raus. Schalke ist und bleibt mein Herzensverein. Aber die Art und Weise, wie das alles gelaufen ist, das ist nicht Schalke. Das ist eher bedenklich", erkläre er weiter.

 

 

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