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Bremen 650 Jahre in der Hanse - Historisches Fest

Bremen (dpa) Mit einer historischen Koggenparade würdigt die Stadt Bremen am Wochenende (22. bis 24.08.) den Beitritt in die Hanse vor 650 Jahren. Vier Schiffe werden in Bremerhaven starten und nach Bremen in den Vegesacker Hafen fahren.

Dort wird Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) mit seinen Amtskollegen aus Lübeck, Riga und Danzig die nachgebauten Koggen «Lisa von Lübeck», «Roland von Bremen», «Kampener Kogge» und «Ubena von Bremen» am Freitag (22.08.) begrüßen. Eine historische Parade auf der Weser nach Bremen ist nach Veranstalterangaben vom Mittwoch (23.08.) geplant.

Auf den Schiffen sind noch Plätze frei. Besucher die keine Fahrt gebucht haben, können die Parade mit dem Hanseradtörn am Ufer begleiten. Historische Musik, Theater und ein großes Hanse-Essen mit Hering und Schiffsbrot stehen auch auf dem Programm. Sie seien sehr froh ein Fest mit diesem geschichtlichen Hintergrund organisieren zu können, sagte ein Sprecher der Stadt.

Bremen trat am 3. August 1358 der Kaufmannsorganisation Hanse bei. Heute tragen neben Bremen nur noch Hamburg, Lübeck, Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald den Titel Hansestadt. Die Koggen waren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts der wichtigste Schiffstyp der Hanse. In Zeiten von militärischen Auseinandersetzungen konnte das Schiff nicht nur Ware transportieren, sondern auch Kanonen befestigen und sich so gegen Piraten schützen. «Lisa von Lübeck», die Größte unter den vier nachgebauten Koggen, ist 35 Meter lang und neun Meter breit. Alle Schiffe werden für die Besucher an den Festtagen zu besichtigen sein.

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